Leicht zu lesen und sehr authentisch!
Glasgow Boys von Margaret McDonald hat mir insgesamt unglaublich gut gefallen. Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen und ich bin schnell durch die Geschichte gekommen. Besonders schön fand ich den Schreibstil, der die Geschichte emotional und gleichzeitig angenehm zu lesen macht. Auch der direkte Einstieg in die Perspektiven der beiden Jungs sowie die kleinen Rückblicke zwischendurch haben mir gut gefallen.
Besonders überzeugt haben mich die beiden Hauptcharaktere. Ich fand beide sehr authentisch und konnte mich gut in ihre Gefühle hineinversetzen. Themen wie Angst, fehlendes Selbstvertrauen und die Schwierigkeit, etwas Gutes im eigenen Leben anzunehmen, werden meiner Meinung nach sehr schön umgesetzt. Besonders nachvollziehbar fand ich den Gedanken, dass man manchmal selbst Dinge kaputtmacht, weil man glaubt, sie nicht zu verdienen, oder dass man guten Dingen nicht vertraut, weil man davon ausgeht, am Ende sowieso alles zu ruinieren. Dadurch wirken die Charaktere sehr menschlich und ihre Gefühle nachvollziehbar.
Am Anfang war ich mir nicht ganz sicher, wie die Beziehung zwischen den beiden Jungs ist und ob ihre Gefühle eher freundschaftlich oder romantisch sind. Zum Ende hin wird das aber sehr schön aufgelöst. Auch beim Ende selbst war ich zunächst etwas unsicher, ob es mir gefällt. Nachdem ich jedoch noch einmal darüber nachgedacht habe, finde ich es eigentlich sehr passend. Es ist zwar ein Happy End, aber gleichzeitig nicht komplett klischeehaft oder stereotypisch, was ich besonders schön finde.
Eine Sache hat mich beim Lesen allerdings etwas gestört: Einer der beiden Jungs ist Schotte und spricht einen starken schottischen Dialekt. Da es in der Geschichte öfter darum geht, dass andere ihn deshalb nicht verstehen, wurde dieser Dialekt in der deutschen Übersetzung teilweise durch eine veränderte Schreibweise dargestellt, bei der beispielsweise Buchstaben weggelassen wurden. Für mich hat das im Deutschen leider teilweise etwas komisch gewirkt und nicht immer wirklich Sinn ergeben.
Mein Fazit: Glasgow Boys ist für mich eine wunderschöne, emotionale Geschichte, die sich sehr leicht und flüssig lesen lässt. Trotz meiner kleinen Kritik an der Übersetzung des schottischen Dialekts hat mich das Buch insgesamt sehr überzeugt. Ich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen – besonders an alle, die eine emotionale Geschichte mit authentischen Charakteren suchen und ein Buch möchten, das sich auch gut zwischendurch lesen lässt.
Besonders überzeugt haben mich die beiden Hauptcharaktere. Ich fand beide sehr authentisch und konnte mich gut in ihre Gefühle hineinversetzen. Themen wie Angst, fehlendes Selbstvertrauen und die Schwierigkeit, etwas Gutes im eigenen Leben anzunehmen, werden meiner Meinung nach sehr schön umgesetzt. Besonders nachvollziehbar fand ich den Gedanken, dass man manchmal selbst Dinge kaputtmacht, weil man glaubt, sie nicht zu verdienen, oder dass man guten Dingen nicht vertraut, weil man davon ausgeht, am Ende sowieso alles zu ruinieren. Dadurch wirken die Charaktere sehr menschlich und ihre Gefühle nachvollziehbar.
Am Anfang war ich mir nicht ganz sicher, wie die Beziehung zwischen den beiden Jungs ist und ob ihre Gefühle eher freundschaftlich oder romantisch sind. Zum Ende hin wird das aber sehr schön aufgelöst. Auch beim Ende selbst war ich zunächst etwas unsicher, ob es mir gefällt. Nachdem ich jedoch noch einmal darüber nachgedacht habe, finde ich es eigentlich sehr passend. Es ist zwar ein Happy End, aber gleichzeitig nicht komplett klischeehaft oder stereotypisch, was ich besonders schön finde.
Eine Sache hat mich beim Lesen allerdings etwas gestört: Einer der beiden Jungs ist Schotte und spricht einen starken schottischen Dialekt. Da es in der Geschichte öfter darum geht, dass andere ihn deshalb nicht verstehen, wurde dieser Dialekt in der deutschen Übersetzung teilweise durch eine veränderte Schreibweise dargestellt, bei der beispielsweise Buchstaben weggelassen wurden. Für mich hat das im Deutschen leider teilweise etwas komisch gewirkt und nicht immer wirklich Sinn ergeben.
Mein Fazit: Glasgow Boys ist für mich eine wunderschöne, emotionale Geschichte, die sich sehr leicht und flüssig lesen lässt. Trotz meiner kleinen Kritik an der Übersetzung des schottischen Dialekts hat mich das Buch insgesamt sehr überzeugt. Ich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen – besonders an alle, die eine emotionale Geschichte mit authentischen Charakteren suchen und ein Buch möchten, das sich auch gut zwischendurch lesen lässt.