Tiefgründig, emotional und lesenswert!

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inibieni81 Avatar

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Oh wow, was für ein berührendes Buch! Ich hätte nicht erwartet, dass mich diese Geschichte von der ersten Seite an so packt und fesselt.
Die Geschichte dreht sich um Banjo und Finlay, die sich als Jugendliche im Heim kennenlernen und zu Freunden werden, die füreinander wie Familie sind. Beide tragen tiefe Verletzungen mit sich herum. Nach einem Streit verlieren sie sich aus den Augen. Drei Jahre später zeigt das Buch ihr von Herausforderungen geprägtes Leben in abwechselnden Kapiteln sowie in emotionalen Rückblicken.
Ich habe Banjo und Finlay absolut geliebt. Sie fühlten sich so echt, roh und ungeschönt an. Sie sind traumatisierte, aber wunderschöne Charaktere, die stellvertretend für so viele junge Menschen stehen, die missverstanden und oft übersehen werden. Ihre Ängste und Unsicherheiten wirken so real, dass man jede Sekunde mitfühlt, mitlacht und mitweint.
Neben den Liebesgeschichten steht vor allem die tiefe Freundschaft der beiden im Fokus. Das Buch zeigt auf berührende Weise, dass nicht plötzlich alles perfekt sein muss, sondern dass Menschen trotz einer schweren Vergangenheit einen Ort der Zugehörigkeit finden können. Der Schreibstil ist wunderbar flüssig. An manchen Stellen hätte die Handlung für meinen Geschmack zwar etwas mehr Tempo vertragen können, aber das tut der tiefen Gesamtwirkung kaum einen Abbruch.
Dieses Buch steckte voller Liebe und Hoffnung, aber gleichermaßen auch voller Herzschmerz und Verzweiflung. Es wird mir noch lange durch den Kopf gehen.
Eine Leseempfehlung für alle, die Geschichten über echte Gefühle und menschliche Tiefe schätzen! „Meine Familie ist die, die ich als solche zulasse.“