Fantasievoll, düster, geheimnisvoll und mit Substanz!

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blackcat Avatar

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Die teuflische Atmosphäre ist von der ersten Seite an spürbar und erzeugt eine wunderbar unheilvolle Stimmung mit einem Hauch von Hoffnung. Die neuen Hauptfiguren, die als Geschwister der Protagonist:innen aus Band 1 bereits als Nebenfiguren bekannt sind, eröffnen spannende Perspektiven. Die Magie ist weiterhin kreativ sowie faszinierend verstörend.

Der eindringliche Schreibstil voller Feingefühl, kreativer Einzelheiten und scharfsinniger Schilderungen ist absolut mitreißend! Wandas Ohnmacht und Wut kommen hautnah an, genau wie ihre widerstreitenden Gefühle für Artur sowie Farah. Ich mag ihre ambivalente Art: Sie ist ihren Kolleginnen gegenüber solidarisch, jedoch nicht ganz ehrlich und sie hat Artur gern, nimmt es aber in Kauf, ihn zu verletzen, um ihren Willen durchzusetzen. Ich würde sie wirklich gerne besser kennenlernen und erfahren, wozu sie fähig ist – im Guten wie im Schlechten!

Besonders gelungen fand ich, wie organisch Grundlegendes der Reihe und das Ende des ersten Bandes aufgegriffen werden. Außerdem begeistert mich, wie die Autorin reale gesellschaftliche Ungleichgewichte, Machtverhältnisse sowie Abhängigkeiten in eine Welt überträgt, die von bittersüßem und gefährlichem Zauber geprägt ist.

Auch die Einblicke in Wandas Kindheit bzw. ihre gemeinsame Vergangenheit mit Artur und Maxim fand ich aufschlussreich!

Die Ausgangslage wirkt verheerend und macht neugierig: Kann Wanda die Wette gewinnen/das Leben ihrer Schwester retten? Wenn niemand Maxims Vater ermordet hat, kann sie schließlich keinen Mord aufklären. Wer ist Freund:in und wer Feind:in? Wie geht es mit Charlie und Willem weiter?