Düstere Atmosphäre und viele Überraschungen ...

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engineerwife Avatar

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Dieser Auftaktband zu einer neuen Krimireihe von der mir bis dato unbekannten Autorin Katrine Engbert hat mich von Anfang an gut unterhalten. Ich mochte die düstere Atmosphäre und fand es spannend, wie sich die Geschichte nach und nach entfaltet hat. Zugeben hatte ich aber auch ein wenig Probleme mit den vielen Namen und den raschen Szenenwechseln, die mich doch das ein oder andere Mal zurückblättern ließen beim Lesen. Dennoch entwickelt der Roman nach und nach eine Art Sogwirkung, die mich durch die Seiten fliegen ließ. Drei Tote, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben, und eine Polizei, die an ihre Grenzen stößt. Hier kommt Liv Jensen ins Spiel, die sich nach einer nicht ganz freiwilligen Auszeit bei der Polizei als Privatdetektivin verdingt. Sie verbeißt sich regelrecht in die Aufklärung und scheint dabei um Hintergrund stets auch mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen …

Ich habe gerne mit gerätselt, wer hinter den Verbrechen steckt. Einige Wendungen haben mich überrascht, auch wenn sich die Handlung zwischendurch etwas gezogen hat. Wie schon erwähnt, ließ mich die Vielzahl an Namen manchmal den Überblick verlieren, weshalb es für mich nicht ganz für fünf Sterne reicht. Aber nun bin ich angefixt und freue mich schon auf die nächsten Bände der Reihe rund um Liv Jensen. Ich würde das Buch Fans skandinavischer Spannungsliteratur auf jeden Fall empfehlen.