Fesselnde Story
Das neue Buch von Viveca Sten zieht einen schon vor dem Aufschlagen komplett in seinen Bann: Das Cover ist ein absoluter Blickfang und fängt die eisige, unheimliche Atmosphäre Schwedens perfekt ein. Die gewohnte, atmosphärische Gestaltung der Åre-Krimireihe bei dtv sticht sofort ins Auge. Der Kontrast zwischen den tief verschneiten, weißen Wäldern und dem bedrohlichen, blutroten Farbelement im Titelzug weckt sofort die Neugier auf die düsteren Geheimnisse, die im schneereichen Åre lauern. Es verspricht skandinavische Hochspannung pur – und dieses Versprechen wird auf den ersten 52 Seiten absolut eingelöst!Schon auf diesen ersten Seiten baut Viveca Sten eine unheimliche, fesselnde Grundstimmung auf. Die Geschichte beginnt im winterlichen Norden Schwedens, wo eine Reihe rätselhafter Todesfälle unter älteren, hilfsbedürftigen Bewohnern das Bergdorf erschüttert. Obwohl es auf den ersten Blick keine Spuren äußerer Gewalt gibt, spürt die Ermittlerin Hanna Ahlander sofort, dass hier etwas ganz und gar nicht stimmt.Was mich bis Seite 52 besonders begeistert hat:Sofortiger Spannungsaufbau: Keine lange Anlaufzeit – man steckt sofort mittendrin im eisigen Setting und der mysteriösen Bedrohung.Zwischenmenschliche Dynamik: Die dicke Luft und der heftige Konflikt zwischen Hanna und ihrem Kollegen Daniel Lindskog sind von der ersten Minute an spürbar und geben der Story eine tolle, emotionale Tiefe.Charmanter Einstieg: Neben der düsteren Krimi-Handlung sorgt ein erster Auftritt von Kater Morris für einen herrlich nahbaren, lebendigen Start.