Realitätsnah und emotional

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rflieder Avatar

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Ein typischer Krimi von Viveca Sten und wieder ähnlich gut. Der gleiche Schreibstil wie in den vorangegangenen Bänden, viel Emotionalität, wenn es um die Beziehungen zwischen den Ermittler:innen wie auch im Umfeld der Taten und des Täters geht. Sten greift ein Mordmotiv auf, wie es in den letzten Jahren in Deutschland und vermutlich auch in Schweden oft aufgedeckt wurde, zu dem es überdies vermutlich eine hohe Dunkelziffer gibt: Pflegekräfte ermorden Patienten, entweder um sich Arbeit zu ersparen oder aus vermeintlichem Mitleid. Insofern ist der Krimi sehr realitätsnah, auch was die Betreuung der alten Menschen durch ihre Angehörigen und durch Pflegedienste betrifft. Ob der von Beginn an Verdächtige tatsächlich der Täter ist, muss sich noch herausstellen. Ich bin gespannt.