Spannung ab der ersten Seite

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Kaum ist der Prolog vorbei, hab ich schon Gänsehaut: Eine hilflose alte Dame stirbt im Bett, „betreut” von jemandem, der eigentlich helfen sollte. Und dann diese „Gnadenengel”-Kapitel, in denen sich jemand einredet, Sterbende zu erlösen: fies gut gemacht, weil man von Anfang an weiß, wer mordet, nur nicht wer’s ist. Drumherum das übliche Sten-Chaos: Hanna hadert mit Henry und mit Daniel, der sie plötzlich eiskalt behandelt, während der ausgerechnet im gleichen Restaurant ein Date hat. Dazu Karro, die zwischen Pflegenotstand und einer wütenden Angehörigen aufreibt, und ein neuer Pfleger, dessen Antworten mir ein bisschen zu glatt vorkommen. Ich war sofort drin, gemütlicher Krimi-Komfort mit einem richtig unbehaglichen Kern drunter.