Tödlicher Pflegedienst und eisige Stille.
Schon beim Blick auf das Cover mit dem blutroten Flusslauf mitten im tiefsten Schnee hat mich die gewohnte Atmosphäre der Bücher von Viveca Sten gepackt, und die ersten Seiten der Leseprobe ließen mich sofort frösteln. Statt mit einem lauten Knall beginnt dieser fünfte Band mit einer ganz leisen, dafür umso verstörenderen Szene und der Hilflosigkeit von Ing-Marie, die in ihrem eigenen Bett erstickt, während sie glaubt, Unterstützung zu bekommen.
Der Schreibstil von Viveca Sten ist wie gewohnt extrem flüssig und klar.
Inhaltlich hat mich besonders der Einblick in den Arbeitsalltag von Karro fasziniert, denn die Überlastung beim Pflegedienst, der Zeitdruck und die ständige Sorge um das Budget wirken erschreckend realistisch und bilden den perfekten Nährboden für die unheimlichen Todesfälle.
Bei den Charakteren fällt mir sofort die merkwürdige Distanz zwischen Hanna und Daniel auf, deren einstige Vertrautheit einer eisigen Kälte gewichen ist, was mich als treue Leserin der Reihe fast ebenso beschäftigt wie das Verbrechen selbst.
Auch Nebenfiguren wie die Schülerin Lisa und ihr deutlich älterer Freund Elias, der sich im Vorstellungsgespräch so makellos gibt, werfen sofort Fragen auf und wirken dezent verdächtig.
Der Spannungsaufbau gelingt hervorragend durch den Kontrast aus den scheinbar natürlichen Todesfällen betagter Menschen und den kurzen, schauderhaften Gedankengängen des selbsternannten Gnadenengels.
Ich erwarte von diesem Band eine packende Mischung aus klassischer Ermittlungsarbeit und gesellschaftsnaher Thematik.
Der Schreibstil von Viveca Sten ist wie gewohnt extrem flüssig und klar.
Inhaltlich hat mich besonders der Einblick in den Arbeitsalltag von Karro fasziniert, denn die Überlastung beim Pflegedienst, der Zeitdruck und die ständige Sorge um das Budget wirken erschreckend realistisch und bilden den perfekten Nährboden für die unheimlichen Todesfälle.
Bei den Charakteren fällt mir sofort die merkwürdige Distanz zwischen Hanna und Daniel auf, deren einstige Vertrautheit einer eisigen Kälte gewichen ist, was mich als treue Leserin der Reihe fast ebenso beschäftigt wie das Verbrechen selbst.
Auch Nebenfiguren wie die Schülerin Lisa und ihr deutlich älterer Freund Elias, der sich im Vorstellungsgespräch so makellos gibt, werfen sofort Fragen auf und wirken dezent verdächtig.
Der Spannungsaufbau gelingt hervorragend durch den Kontrast aus den scheinbar natürlichen Todesfällen betagter Menschen und den kurzen, schauderhaften Gedankengängen des selbsternannten Gnadenengels.
Ich erwarte von diesem Band eine packende Mischung aus klassischer Ermittlungsarbeit und gesellschaftsnaher Thematik.