Typisch Thriller

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wolfram Avatar

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Unter dem Titel "Gnadenopfer" könnte man ja eine Art von "euthernatistischem Mörder" vermuten: Sehr alte, oft ans Bett gefesselte Menschen, die nur noch vor sich hin vegetieren, die möchte der "nette Mörder" von ihrem Dasein erlösen.
Gut, dass im Prolog der innere Gedankenstrom des ersten Opfers zu lesen ist, die "auf diese Weise" sicher nicht sterben möchte und den (nicht mehr erreichbaren) Alarmknopf des Pflegeheims vergeblich sucht.
Sonst könnte man annehmen, das Buch würde um Zustimmung für diese Art von "gnadenvollen Mordens" werben.

Wie üblich in Thrillern springen wir zwischen mindestens drei Erzählsträngen hin und her, hoffen hier, verdächtigen dort, Erkenntnisgewinn zwischen durch. Mal sehen, wann sich die Stränge das erste Mal kreuzen.

Ob es wirklich nötig ist, drei Geschichten parallel zu erzählen und 500 Seiten damit zu füllen, wird sich zeigen.