Atmosphärischer Krimi im hohen Norden
Mit „Gnadenopfer“ ist Band 5 der „Die-Are-Morde-Reihe“ von Viveca Sten erschienen.
Die Bände behandeln jeweils abgeschlossene Fälle und können somit unabhängig voneinander gelesen werden. Wer jedoch gern das Ermittlerteam und dessen Entwicklung – sowohl privat als auch dienstlich – besser kennenlernen will, sollte die Bände in der richtigen Reihenfolge lesen.
In dem kleinen Örtchen Are treten eine ganze Reihe von Todesfällen bei alten pflegebedürftigen Menschen in kurzer Zeit auf. Zunächst denkt sich Hanna Ahlander nichts dabei, da die älteren Herrschaften auf tägliche Hilfe durch den Pflegedienst angewiesen waren und keinerlei Spuren äußerlicher Gewalt festgestellt wurden. Doch als die Tochter eines Verstorbenen den Verdacht äußert, dass da etwas nicht stimmt, vertraut Hanna auf ihre Intuition und forscht nach. Bei ihrem Kollegen Daniel beißt sie zunächst auf Granit. Das einst freundschaftliche Verhältnis der beiden ist seit Monaten sehr angespannt. Doch für den Erfolg des Falles müssen sie zusammenarbeiten.
Viveca Sten schafft es mich von Beginn an in den Sog des Kriminalfalles hineinzuziehen. Ihr Schreibstil ist flüssig und atmosphärisch, sodass man sich das winterliche, aber langsam frühlingshafte Örtchen hoch im Norden sehr gut vorstellen kann.
Durch kurze Kapitel und häufige Perspektivwechsel wird die Spannung und die Lesegeschwindigkeit erhöht, sodass man nur so durch die Seiten fliegt.
Kursiv geschriebene Abschnitte verdeutlichen die Perspektive des „Gnadenengels“.
Die Ermittlungsarbeit hat mir sehr gut gefallen. Jeder Schritt war authentisch beschrieben und man konnte richtig gut miträtseln, wer hinter den Morden stecken könnte. Hierbei wurde man auch immer wieder auf eine falsche Spur geschickt.
Besonders gut eingebaut sind die privaten Hintergründe des Ermittlerteams. Vom Outing und der baldigen Hochzeit von Anton über den Zwist zwischen Hanna und Daniel kann man die Protagonisten damit besser kennen lernen.
Das Thema Älterwerden, häusliche Pflege und der Stress und Druck, den die Pflegedienste oft im Rücken haben, wurde gut umgesetzt.
Fazit:
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für Freunde atmosphärischer spannender Kriminalfälle und somit 5 von 5 Sterne! Ich freue mich schon auf den nächsten Fall von Hanna und ihrem Team.
Die Bände behandeln jeweils abgeschlossene Fälle und können somit unabhängig voneinander gelesen werden. Wer jedoch gern das Ermittlerteam und dessen Entwicklung – sowohl privat als auch dienstlich – besser kennenlernen will, sollte die Bände in der richtigen Reihenfolge lesen.
In dem kleinen Örtchen Are treten eine ganze Reihe von Todesfällen bei alten pflegebedürftigen Menschen in kurzer Zeit auf. Zunächst denkt sich Hanna Ahlander nichts dabei, da die älteren Herrschaften auf tägliche Hilfe durch den Pflegedienst angewiesen waren und keinerlei Spuren äußerlicher Gewalt festgestellt wurden. Doch als die Tochter eines Verstorbenen den Verdacht äußert, dass da etwas nicht stimmt, vertraut Hanna auf ihre Intuition und forscht nach. Bei ihrem Kollegen Daniel beißt sie zunächst auf Granit. Das einst freundschaftliche Verhältnis der beiden ist seit Monaten sehr angespannt. Doch für den Erfolg des Falles müssen sie zusammenarbeiten.
Viveca Sten schafft es mich von Beginn an in den Sog des Kriminalfalles hineinzuziehen. Ihr Schreibstil ist flüssig und atmosphärisch, sodass man sich das winterliche, aber langsam frühlingshafte Örtchen hoch im Norden sehr gut vorstellen kann.
Durch kurze Kapitel und häufige Perspektivwechsel wird die Spannung und die Lesegeschwindigkeit erhöht, sodass man nur so durch die Seiten fliegt.
Kursiv geschriebene Abschnitte verdeutlichen die Perspektive des „Gnadenengels“.
Die Ermittlungsarbeit hat mir sehr gut gefallen. Jeder Schritt war authentisch beschrieben und man konnte richtig gut miträtseln, wer hinter den Morden stecken könnte. Hierbei wurde man auch immer wieder auf eine falsche Spur geschickt.
Besonders gut eingebaut sind die privaten Hintergründe des Ermittlerteams. Vom Outing und der baldigen Hochzeit von Anton über den Zwist zwischen Hanna und Daniel kann man die Protagonisten damit besser kennen lernen.
Das Thema Älterwerden, häusliche Pflege und der Stress und Druck, den die Pflegedienste oft im Rücken haben, wurde gut umgesetzt.
Fazit:
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für Freunde atmosphärischer spannender Kriminalfälle und somit 5 von 5 Sterne! Ich freue mich schon auf den nächsten Fall von Hanna und ihrem Team.