Band 5 mit weniger Action und Spannung, aber viel Beziehungsstress

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Diesmal haben Hanna und Daniel es mit dem scheinbaren unerwarteten Tod von alten und pflegebedürftigen Menschen zu tun. Anfangs ist Hanna auf sich allein gestellt, denn Daniel meidet jeglichen Kontakt mit Ihr. In Band 5 steht die Beziehung zwischen Daniel und Hanna im Fokus. Die Reihe lebt davon, dass die Ermittler sich wie Familie anfühlen, aber mir war es an der ein oder anderen Stelle etwas zu viel, zu naiv und kindlich, gerade von Daniel.

Zurück zum Fall, es ist Hannas Intuition zu verdanken, dass es überhaupt Ermittlungen gibt. Das Thema Pflege älterer und kranker Menschen ist diesmal der Rahmen für das Buch. Die Not und Einsamkeit der Alten und der Zeitdruck sowie die Belastung des Personals werden thematisiert. Es geht um Ausbeutung, Diebstahl, Einsamkeit und Mord.

Insgesamt hat es mich gut unterhalten, aber es fehlte die Spannung wie in den letzten Bänden. Zum Schluss wurde es dramatischer, aber das Ende war etwas „plötzlich“ und da wäre meiner Meinung nach mehr drinnen gewesen. Die Action hat bei dem Thema nicht unbedingt da sein müssen, aber sie hat mir einfach gefehlt.

Insgesamt mit es eine meiner Lieblingsreihen, gerade wegen der beiden Hauptfiguren Hanna und Daniel. Band 5 ist bisher für mich der schwächste der Reihe. Ich wurde gut unterhalten, ja, aber ich hatte mehr erhofft.

Fazit:
Ein sensibles Thema im Fokus, mir weniger Action als gewohnt. Für mich der bisher schwächste Teil der Reihe, der mich zwar gut unterhalten hat, aber nicht so ein Feuer entfacht hat wie die anderen Bände.