Ein Fall, der unter die Haut geht
Gnadenopfer von Viveca Sten ist schon der 5. Teil um die Ermittlerin Hanna Ahlander. Ich bin begeisterte Leserin der Reihe und die Cover mit ihren nordischen Naturszenen in rot-weiß Inszenierungen haben inzwischen ihren Wiedererkennungseffekt. Jedoch auch ohne Vorkenntnisse der anderen Bücher kann man Gnadenopfer gut lesen.
In diesem Band geht es um eine Reihe von Todesfällen unter pflegebedürftigen Menschen, die zunächst als Tod durch Altersschwäche abgetan werden bis eine Hinterbliebene dies anzweifelt. Als Hanna Ahlander ihre Ermittlungen aufnimmt stößt sie schnell auf erste Gemeinsamkeiten....
Die Leser:innen werden immer wieder auf verschiedene Fährten gelenkt. Dabei wird die Geschichte zwischendurch mit Einschüben aus der Tätersicht "unterbrochen", was ich sehr spannend fand.
Auch das Privatleben der Ermittler bekommt wieder seinen Raum. Für mich gehört das inzwischen genauso zur Geschichte wie die eigentlichen Fälle, denn auch hier möchte ich unbedingt wissen, wie es weitergeht. Umso mehr hat mich gestört, dass es zwischen Hanna und Daniel dieses Mal nicht ganz so harmonisch läuft. Diese Entwicklung hat mir persönlich nicht so gut gefallen.
Viveca Sten schreibt gewohnt flüssig und spannend, sodass man schnell über die Seiten fliegt.
Besonders nachdenklich gemacht hat mich diesmal das Thema Pflegebedürftigkeit: das Vertrauen, das man anderen Menschen entgegenbringen muss, wenn man selbst oder Angehörige auf Hilfe angewiesen sind – und gleichzeitig die Angst, dabei an die falschen Menschen zu geraten. Das geht einem nahe und wirkt auch noch nach, wenn das Buch längst zugeklappt ist.
Alles in allem wieder ein richtig gelungener Band der Reihe – spannend, berührend und viel zu schnell ausgelesen.
In diesem Band geht es um eine Reihe von Todesfällen unter pflegebedürftigen Menschen, die zunächst als Tod durch Altersschwäche abgetan werden bis eine Hinterbliebene dies anzweifelt. Als Hanna Ahlander ihre Ermittlungen aufnimmt stößt sie schnell auf erste Gemeinsamkeiten....
Die Leser:innen werden immer wieder auf verschiedene Fährten gelenkt. Dabei wird die Geschichte zwischendurch mit Einschüben aus der Tätersicht "unterbrochen", was ich sehr spannend fand.
Auch das Privatleben der Ermittler bekommt wieder seinen Raum. Für mich gehört das inzwischen genauso zur Geschichte wie die eigentlichen Fälle, denn auch hier möchte ich unbedingt wissen, wie es weitergeht. Umso mehr hat mich gestört, dass es zwischen Hanna und Daniel dieses Mal nicht ganz so harmonisch läuft. Diese Entwicklung hat mir persönlich nicht so gut gefallen.
Viveca Sten schreibt gewohnt flüssig und spannend, sodass man schnell über die Seiten fliegt.
Besonders nachdenklich gemacht hat mich diesmal das Thema Pflegebedürftigkeit: das Vertrauen, das man anderen Menschen entgegenbringen muss, wenn man selbst oder Angehörige auf Hilfe angewiesen sind – und gleichzeitig die Angst, dabei an die falschen Menschen zu geraten. Das geht einem nahe und wirkt auch noch nach, wenn das Buch längst zugeklappt ist.
Alles in allem wieder ein richtig gelungener Band der Reihe – spannend, berührend und viel zu schnell ausgelesen.