Ein typischer Viveca Sten-Krimi.
Ein typischer Viveca Sten-Krimi. Neben dem von der Polizei in Are zu lösenden Fall spielt das Privatleben der Ermittlerinnnen und Ermittler, aber auch der Mordopfer und der anderen Personen eine große Rolle. Wie ich finde manchmal eine zu große Rolle, und besonders die leitenden Ermittler Hanna und Daniel verhalten sich doch etwas sonderbar. Das wird aber im Laufe des Buches besser, als der Krimi wirklich Fahrt aufnimmt.
Konkret geht es um die Morde an einigen pflegebedürftigen alten Menschen, die ein selbsternannter „Gnadenengel“ von ihren Leiden erlösen will. Sten beschreibt die Situation der häuslichen Pflege nachvollziehbar kritisch, setzt sich mit den Angestellten und der Chefin eines privaten häuslichen Pflegedienstes auseinander, die alle verdächtig sind und bringt weitere Verdächtige ins Spiel. Typisch für den Schreibstil sind die kurzen Kapitel, in denen offensichtliche Hinweise sowohl auf potenzielle Täter, Tatmotive wie auch auf die Entwicklung der privaten Situationen der Protagonisten lanciert werden. Die Hinweise werden wenig später in anderen Situationen wieder aufgegriffen, so dass man der Handlung gut folgen kann. Geschickt vermag es die Autorin, bis zum Ende des Krimis Personen verdächtig zu machen, die sich dann aber als unschuldig herausstellen. So ist man beim Lesen so manches Mal überzeugt, den Täter bzw. die Täterin zu kennen, kann Hypothesen aufstellen und verwerfen, um erst am durchaus spannenden Ende die Auflösung des Falls zu erfahren.
Das beschriebene Privatleben der Ermittler kündigt an, dass es mindestens noch einen sechsten Band geben wird, obwohl Sten ursprünglich nur drei Bände geplant hatte. Den werde ich natürlich wieder gern lesen.
Konkret geht es um die Morde an einigen pflegebedürftigen alten Menschen, die ein selbsternannter „Gnadenengel“ von ihren Leiden erlösen will. Sten beschreibt die Situation der häuslichen Pflege nachvollziehbar kritisch, setzt sich mit den Angestellten und der Chefin eines privaten häuslichen Pflegedienstes auseinander, die alle verdächtig sind und bringt weitere Verdächtige ins Spiel. Typisch für den Schreibstil sind die kurzen Kapitel, in denen offensichtliche Hinweise sowohl auf potenzielle Täter, Tatmotive wie auch auf die Entwicklung der privaten Situationen der Protagonisten lanciert werden. Die Hinweise werden wenig später in anderen Situationen wieder aufgegriffen, so dass man der Handlung gut folgen kann. Geschickt vermag es die Autorin, bis zum Ende des Krimis Personen verdächtig zu machen, die sich dann aber als unschuldig herausstellen. So ist man beim Lesen so manches Mal überzeugt, den Täter bzw. die Täterin zu kennen, kann Hypothesen aufstellen und verwerfen, um erst am durchaus spannenden Ende die Auflösung des Falls zu erfahren.
Das beschriebene Privatleben der Ermittler kündigt an, dass es mindestens noch einen sechsten Band geben wird, obwohl Sten ursprünglich nur drei Bände geplant hatte. Den werde ich natürlich wieder gern lesen.