Erlösung
Hej!
Mit dem Roman "Gnadenopfer" legt die schwedische Bestseller-Autorin Viveca Sten bereits den 5. Band aus der erfolgreichen Reihe "Die Are-Morde - Ein Fall für Hannah Ahlander" vor. Im Mittelpunkt stehen die zwei Ermittler Hannah Ahlander und Daniel Lindskog, die auf eine Serie von rätselhaften Todesfällen unter älteren, pflegebedürftigen Menschen stoßen. Alle Opfer weisen merkwürdige Gemeinsamkeiten auf: sie sind weit über 60 Jahre alt, leiden an schweren Krankheiten, können ihr Heim nicht mehr verlassen und sind auf die tägliche Unterstützung durch einen privaten Pflegedienst angewiesen.
Über das Setting möchte ich nicht viele Worte verlieren. Alle Bücher spielen in Are, einem abgelegenen, kleinen Ort in der schwedischen Provinz Jämtland, der vielfältige Möglichkeiten für einen aktiven Sommer- und Winterurlaub bietet. Jeder Band erzählt eine in sich abgeschlossene Geschichte, ein Einstieg ist ohne Vorkenntnisse möglich.
Viveca Sten bietet Scandi-Crime vom Feinsten für die kalte Jahreszeit. Alle Romane spielen mitten im Winter, in einem kleinen Bergdorf im Norden Schwedens. Auch zwischen den Ermittlern Hannah Ahlander und Daniel Lindskog herrscht Eiszeit, sie waren freundschaftlich verbunden, haben sich voneinander distanziert und müssen sich wieder zusammenraufen, um den schwierigen Fall bewältigen zu können. Viveca Sten greift ein brisantes Thema auf. Offen und ehrlich spricht sie die Schwierigkeiten in der Betreuung und Pflege von alten, kranken und pflegebedürftigen Menschen an, die in ihrem gewohnten häuslichen Umfeld leben, sich aber nicht mehr selbst versorgen können. Ihre wachsende Angst, Einsamkeit und Verzweiflung lässt sich hautnah nachvollziehen. Auch die angestellten Pflegekräfte, die durch ihre psychisch und physisch belastende Arbeit an ihre Grenzen geraten, werden sehr authentisch dargestellt, sie reiben sich auf durch den ständigen Druck, hetzen von Klient zu Klient und arbeiten buchstäblich am Limit.
Mir hat meine Lektüre sehr gefallen. Es ist ein leises Buch, verhalten geschrieben aus mehreren Perspektiven (Ermittler, Täter und Opfer), das nicht nur spannende Unterhaltung garantiert, sondern zutiefst betroffen macht.
Mit dem Roman "Gnadenopfer" legt die schwedische Bestseller-Autorin Viveca Sten bereits den 5. Band aus der erfolgreichen Reihe "Die Are-Morde - Ein Fall für Hannah Ahlander" vor. Im Mittelpunkt stehen die zwei Ermittler Hannah Ahlander und Daniel Lindskog, die auf eine Serie von rätselhaften Todesfällen unter älteren, pflegebedürftigen Menschen stoßen. Alle Opfer weisen merkwürdige Gemeinsamkeiten auf: sie sind weit über 60 Jahre alt, leiden an schweren Krankheiten, können ihr Heim nicht mehr verlassen und sind auf die tägliche Unterstützung durch einen privaten Pflegedienst angewiesen.
Über das Setting möchte ich nicht viele Worte verlieren. Alle Bücher spielen in Are, einem abgelegenen, kleinen Ort in der schwedischen Provinz Jämtland, der vielfältige Möglichkeiten für einen aktiven Sommer- und Winterurlaub bietet. Jeder Band erzählt eine in sich abgeschlossene Geschichte, ein Einstieg ist ohne Vorkenntnisse möglich.
Viveca Sten bietet Scandi-Crime vom Feinsten für die kalte Jahreszeit. Alle Romane spielen mitten im Winter, in einem kleinen Bergdorf im Norden Schwedens. Auch zwischen den Ermittlern Hannah Ahlander und Daniel Lindskog herrscht Eiszeit, sie waren freundschaftlich verbunden, haben sich voneinander distanziert und müssen sich wieder zusammenraufen, um den schwierigen Fall bewältigen zu können. Viveca Sten greift ein brisantes Thema auf. Offen und ehrlich spricht sie die Schwierigkeiten in der Betreuung und Pflege von alten, kranken und pflegebedürftigen Menschen an, die in ihrem gewohnten häuslichen Umfeld leben, sich aber nicht mehr selbst versorgen können. Ihre wachsende Angst, Einsamkeit und Verzweiflung lässt sich hautnah nachvollziehen. Auch die angestellten Pflegekräfte, die durch ihre psychisch und physisch belastende Arbeit an ihre Grenzen geraten, werden sehr authentisch dargestellt, sie reiben sich auf durch den ständigen Druck, hetzen von Klient zu Klient und arbeiten buchstäblich am Limit.
Mir hat meine Lektüre sehr gefallen. Es ist ein leises Buch, verhalten geschrieben aus mehreren Perspektiven (Ermittler, Täter und Opfer), das nicht nur spannende Unterhaltung garantiert, sondern zutiefst betroffen macht.