Ernstes Thema, doch zu viel Gefühlschaos zu Lasten der Spannung
Viele Senioren in Are und Umgebung werden vom Pflegedienst Stjärnan betreut, dessen Leitung Karro Lundgren obliegt. Als ein hochbetagter Patient plötzlich und unerwartet stirbt, kommen Zweifel auf, die Karro mit ihrer Freundin, Polizeikommissarin Hanna Ahlander, teilt. Er ist nicht der erste Verstorbene, und schon bald meldet sich eine Angehörige, die ebenfalls Zweifel am Tod ihres Vaters kundtut. Hannas Intuition ist wieder einmal gefragt.
Weiß wie Schnee und rot wie Blut präsentiert sich das Cover, das gleich für Gänsehaut sorgt, und ich habe mich auf den neuen Fall von Hanna Ahlander sehr gefreut. Da ich die Vorgängerbände kenne, war ich sehr schnell wieder mit den Ermittlern in Are vertraut. Allerdings ist mir der Start in das Buch dieses Mal nicht so gelungen. Zwar ist das Thema ernst und sehr berührend, aber zunächst muss man sich durch das zwischenmenschliche Chaos der Protagonisten kämpfen, das gefühlt das halbe Buch einnimmt. Es überwiegen Befindlichkeiten und Streit, Ängste und Machtkämpfe, und ich habe zeitweise die Ermittlungen regelrecht aus den Augen verloren. Dabei ist das Szenario sehr perfide und mysteriös, echte Spuren sind lange nicht auszumachen und der Fall wäre wirklich rasant, wenn nicht gar so viel Ablenkung im Spiel wäre.
Die vier Sterne meiner Bewertung sind einzig und allein Vera Teltz zu verdanken, die es versteht, das Hörbuch trotz aller Abschweifungen so fesselnd und mitreißend zu lesen, dass ich am Ball geblieben bin und mit dem Ende dann auch noch versöhnt war.
Weiß wie Schnee und rot wie Blut präsentiert sich das Cover, das gleich für Gänsehaut sorgt, und ich habe mich auf den neuen Fall von Hanna Ahlander sehr gefreut. Da ich die Vorgängerbände kenne, war ich sehr schnell wieder mit den Ermittlern in Are vertraut. Allerdings ist mir der Start in das Buch dieses Mal nicht so gelungen. Zwar ist das Thema ernst und sehr berührend, aber zunächst muss man sich durch das zwischenmenschliche Chaos der Protagonisten kämpfen, das gefühlt das halbe Buch einnimmt. Es überwiegen Befindlichkeiten und Streit, Ängste und Machtkämpfe, und ich habe zeitweise die Ermittlungen regelrecht aus den Augen verloren. Dabei ist das Szenario sehr perfide und mysteriös, echte Spuren sind lange nicht auszumachen und der Fall wäre wirklich rasant, wenn nicht gar so viel Ablenkung im Spiel wäre.
Die vier Sterne meiner Bewertung sind einzig und allein Vera Teltz zu verdanken, die es versteht, das Hörbuch trotz aller Abschweifungen so fesselnd und mitreißend zu lesen, dass ich am Ball geblieben bin und mit dem Ende dann auch noch versöhnt war.