Sehr spannend

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tb1984 Avatar

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In einem verschneiten Ort im Norden Schwedens, kommt es zu mehreren mysteriösen Todesfällen. Auffällig ist, dass die Opfer allesamt ältere, hilfsbedürftige Menschen sind und zunächst keinerlei Hinweise auf ein Verbrechen zu finden sind. Ermittlerin Hanna Ahlander glaubt jedoch nicht an Zufälle und beginnt, genauer nachzuforschen. Als ein weiterer Todesfall geschieht, wird klar, dass ihnen nicht mehr viel Zeit bleibt.
Mir hat „Gnadenopfer“ richtig gut gefallen. Die Geschichte hat genau diese typische düstere und winterliche Atmosphäre, die ich bei skandinavischen Krimis besonders mag. Die verschneite Landschaft und das unberechenbare Tauwetter bilden einen tollen Kontrast zu den mysteriösen Todesfällen.
Besonders interessant fand ich die Frage, was hinter den Todesfällen steckt und warum ausgerechnet ältere und hilfsbedürftige Menschen betroffen sind. Die Handlung bleibt dabei spannend und man möchte immer weiterlesen, um herauszufinden, was tatsächlich passiert.
Auch Hanna als Ermittlerin hat mir wieder gut gefallen. Neben dem eigentlichen Fall bekommt man Einblicke in ihr Privatleben und in die schwierige Beziehung zu Daniel. Dadurch wirken die Figuren nicht einfach nur wie Ermittler, sondern bekommen mehr Tiefe.
Das Cover gefällt mir ebenfalls sehr gut: Die verschneite Landschaft wirkt zunächst ruhig und fast idyllisch. Der kräftig rote Fluss, der sich durch den Schnee zieht, bildet dazu einen starken Kontrast und vermittelt sofort, dass hier etwas Unheimliches passiert ist. Zusammen mit dem großen roten Schriftzug wirkt das Cover sehr passend zum Titel und zur Geschichte.
Für mich ist „Gnadenopfer“ ein gelungener weiterer Fall für Hanna Ahlander, der mit einer spannenden Handlung, einer tollen winterlichen Atmosphäre und einigen Geheimnissen überzeugt und am Ende eine u erwartete Überraschung bereit hält