Fesselnd, aber Ende mit mehr Potential
Nachdem dies mein erstes Buch von Viveca Sten und somit auch mehr oder weniger ein Sprung ins kalte Wasser einer Reihe war, hab ich zunächst etwas gebraucht, um mich sowohl in der Atmosphäre als auch mit den Charakteren zurecht zu finden. Aber das Setting in dem wir und hier befinden ist einfach beeindruckend und hat mich gleich in seinen Bann gezogen. Bei den Figuren fehlten mir sicherlich ein paar Hintergrundinformationen, die an der einen Stelle mehr, an der Anderen weniger relevant waren. Aber die Figur, die mich eh am meisten "beeindruckt" hat, kam auch ohne Vorwissen aus. Denn so grausam und erschreckend ich die Ansichten des "Gnadenengels" auch fand, irgendwie waren sie auf eine Art auch wirklich toll ausgearbeitet, so dass ich mir mehrmals die Frage gestellt habe, ob das wirklich die Ansichten dieser Person sind, bzw. was jmd. zu so etwas treibt. Auch die Nebenstränge, auf die ich jetzt weniger eingehen möchte, waren gut angelegt, einziges dieses "Hin und Her" bei Hanna, Daniel und Henry konnte mich irgendwie nicht abholen ( vielleicht fehlt da aber auch einfach die Vergangenheit für mich).
Schlussendlich gab es dann noch ein paar ganz schöne Szenen in den verschiedenen Linien, die ich jetzt nicht spoilern möchte. Fakt ist aber, dass ich irgendwie bei einem Buch dieser Dicke und auch bei der Bekanntheit der Autorin für ihre Geschichten, mehr und vor allem auch ein größeres Überraschungsmoment bei der Auflösung erwartet hätte. Ich war die ganze Zeit darauf bedacht, dass es diese eine Person ja nicht sein kann, weil das einfach schon zu gut eingeführt wurde und da hat sich bei mir einfach eine andere Erwartungshaltung entwickelt.
Alles in allem aber ein spannendes Buch, bei ich trotzdem empfehlen würde zumindest die direkten Vorgängerbände zu lesen, dann ergibt Vieles glaub ich nochmal mehr Sinn, das für mich aber gerade zum Ende hin aber auch noch mehr Potential gehabt hätte.
Schlussendlich gab es dann noch ein paar ganz schöne Szenen in den verschiedenen Linien, die ich jetzt nicht spoilern möchte. Fakt ist aber, dass ich irgendwie bei einem Buch dieser Dicke und auch bei der Bekanntheit der Autorin für ihre Geschichten, mehr und vor allem auch ein größeres Überraschungsmoment bei der Auflösung erwartet hätte. Ich war die ganze Zeit darauf bedacht, dass es diese eine Person ja nicht sein kann, weil das einfach schon zu gut eingeführt wurde und da hat sich bei mir einfach eine andere Erwartungshaltung entwickelt.
Alles in allem aber ein spannendes Buch, bei ich trotzdem empfehlen würde zumindest die direkten Vorgängerbände zu lesen, dann ergibt Vieles glaub ich nochmal mehr Sinn, das für mich aber gerade zum Ende hin aber auch noch mehr Potential gehabt hätte.