gnadenlos

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harakiri Avatar

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Eine Reihe Todesfälle bei Kunden eines Pflegedienstes ruft Hanna Alander und ihr Team zu ihrem neuesten Fall. Die Opfer wurden bestohlen und sind dann gestorben. Hat eines der Mitglieder des Pflegeteams mit den Toten zu tun oder gar der Postbote?
Verdächtige gibt es viele im neuen Fall von Hanna Alander und Daniel Lindskog. Geschickt streut die Autorin Spuren und sorgt für einige Wendungen. Allein, dass sie im Prolog das Wort „Person“ benutzt und kein Personalpronomen sorgt für zusätzliches Rätselraten. Denn so kann es Mann oder Frau sein. In kursiv gedruckten Kapiteln wird über die Motivation des Täters/der Täterin gesprochen. Er/Sie fühlt sich völlig im Recht, erlöst ja die Menschen nur von ihren Qualen.
Für Hanna und ihr Team ist der Fall alles andere als einfach. Erst nach und nach erkennen sie die Zusammenhänge und müssen all ihre Kombinationsgabe aufwenden, um den Fall zu lösen.
Ich fühlte mich, wie immer bei Viveca Sten, sehr gut aufgehoben im Buch. Von der ersten bis zur letzten Seite fesselnd, wenn auch nicht soo spannend. Der Fall lebt von den Ermittlungen und den Spannungen zwischen Hanna und Daniel. Deren Privatleben wird, gut dosiert, eingestreut. Es nimmt nie überhand, ist aber auch sehr interessant geschildert.
Fazit: Viveca Sten schafft es erneut, die Leser zu begeistern.