Gnadenlos spannend!
Die beliebte Krimi-Reihe um Hanna Ahlander geht in die nächste Runde. Dieses Mal häufen sich die Todesfälle unter älteren, hilfsbedürftigen Menschen in der Åre-Region. Als eine Angehörige Hanna kontaktiert, weil ihr der plötzliche Tod ihres Vaters rätselhaft erscheint, wird die Ermittlerin hellhörig. Trotz des zurückliegenden Streits zwischen Hanna und Daniel müssen die beiden wieder zusammenfinden, um die Ermittlungen zu einem schnellen Erfolg zu führen.
Besonders gelungen ist die gesellschaftskritische Thematik: Das Buch leistet einen wichtigen Beitrag zur Debatte über den Umgang mit alten Menschen. Hier fließen spürbar Erfahrungen ein, die die Autorin vermutlich selbst mit verschiedenen ambulanten Pflegediensten – ob kommunal oder privat – gemacht hat. Missstände, Überlastung und die Vereinsamung der Pflegebedürftigen werden authentisch beleuchtet. Absolut spannend und im gewohnt flüssigen Schreibstil entwickelt sich dieser Krimi schnell zum echten Pageturner. Zwischen den regulären Kapiteln wird hin und wieder die Perspektive des Täters, des selbst ernannten „Gnadenengels“, eingefügt, dessen Antrieb es ist, den alten Menschen vermeintliche Gnade zuteilwerden zu lassen.
Viveca Sten setzt erneut auf starke Charaktere, die auch menscheln dürfen. Genau diese privaten Einblicke schätze ich als Leserin, da sie die Weiterentwicklung der Figuren greifbar machen.
Auch die farbliche und typografische Gestaltung schließt sich nahtlos an den Vorgängerband an und sorgt für einen hohen Wiedererkennungswert. Alles in allem ein sehr gelungener Krimi und ein unbedingtes Muss für alle Fans von Viveca Sten und Nordic Noir!
Besonders gelungen ist die gesellschaftskritische Thematik: Das Buch leistet einen wichtigen Beitrag zur Debatte über den Umgang mit alten Menschen. Hier fließen spürbar Erfahrungen ein, die die Autorin vermutlich selbst mit verschiedenen ambulanten Pflegediensten – ob kommunal oder privat – gemacht hat. Missstände, Überlastung und die Vereinsamung der Pflegebedürftigen werden authentisch beleuchtet. Absolut spannend und im gewohnt flüssigen Schreibstil entwickelt sich dieser Krimi schnell zum echten Pageturner. Zwischen den regulären Kapiteln wird hin und wieder die Perspektive des Täters, des selbst ernannten „Gnadenengels“, eingefügt, dessen Antrieb es ist, den alten Menschen vermeintliche Gnade zuteilwerden zu lassen.
Viveca Sten setzt erneut auf starke Charaktere, die auch menscheln dürfen. Genau diese privaten Einblicke schätze ich als Leserin, da sie die Weiterentwicklung der Figuren greifbar machen.
Auch die farbliche und typografische Gestaltung schließt sich nahtlos an den Vorgängerband an und sorgt für einen hohen Wiedererkennungswert. Alles in allem ein sehr gelungener Krimi und ein unbedingtes Muss für alle Fans von Viveca Sten und Nordic Noir!