Große Reihenliebe!

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Eine Reihe mysteriöser Todesfälle im Bergdorf Åre im Norden Schwedens wecken das Interesse der Ermittlerin Hannah Ahlander, denn obwohl es keinerlei äußere Anzeichen für kriminelle Handlungen gibt, meldet sich ihr Instinkt und schlägt Alarm. Ihr Kollege Daniel Lindskog winkt ab, es entwickelt sich ein Streit, sodass Hannah auf sich allein gestellt ist. Unbeirrt sucht sie weiter und bald entdeckt sie Ungereimtheiten, die keinen Zweifel daran lassen, dass etwas nicht stimmt.

Bereits zum fünften Mal durfte ich Hannah Ahlander und ihren Kollegen über die Schulter schauen, und zum wiederholten Male hat Viveca Sten es geschafft, dass ich nach dem Zuklappen des Buches das Gefühl habe, gute Freunde verlassen zu müssen, weil die Geschichte zu Ende ist, auch wenn diese noch lange nicht auserzählt zu sein scheint. Zumindest im privaten Bereich lässt die Autorin ihre Figuren nämlich kein Eigenleben führen und lässt nichts aus, damit es turbulent bleibt. Dies hält die Spannung zusätzlich hoch, auch wenn die intensiven Ermittlungen den Puls bereits ausreichend in die Höhe haben schnellen lassen. Für neue Leserinnen und Leser werden die wichtigsten Informationen wiederholt, den Wiederholungstätern wie mir helfen diese, sich im Verlauf der Buchreihe wunderbar zurechtzufinden.

Auch der vorliegende Fall konnte mich von Anfang bis zum Ende fesseln, bereits nach den ersten Sätzen war ich förmlich mitten im Geschehen drin. Die wechselnde Perspektive, die kurzen Einblicke in das Wesen der Täterperson und viele falsche Fährten vervollständigten das Bild, was dazu führte, dass meine Verdächtigen kamen und gingen und ich trotzdem nicht einmal ahnen konnte, wer es diesmal gewesen ist. Ein Kriminalroman, der mich begeistert zurücklässt und auf eine schnelle Fortsetzung hoffen lässt.