Leider bleibt die Spannung auf der Strecke
Alles beginnt mit einem Anruf auf Hannas Dienststelle. Ein alter Mann, noch rüstig für sein Alter und ohne größere gesundheitliche Probleme, ist von jetzt auf nachher gestorben, was Misstrauen von Seiten einer Familienangehörigen schürt. Sie bittet darum, sich diesen Todesfall genauer anzuschauen und zu prüfen, ob eventuell der Hauspflegedienst, der ihn betreute, etwas damit zu tun haben könnte. Hanna kümmert sich darum, aber die Überprüfung des Todesfalls wird eher halbherzig durchgeführt, ergibt keine Verdachtsmomente, der Tote war eben alt. Fall abgeschlossen. Erst als immer wieder Patienten des gleichen Pflegedienstes versterben, nehmen die Ermittlungen etwas an Fahrt auf, was aber leider erst im letzten Viertel des Buches geschieht…
„Gnadenopfer“, Band 5 der Åre-Morde Reihe mit Hanna Ahlander, bestätigt, was sich bereits in den beiden Vorgängern angedeutet hat. Eine sehr dünne Story wird durch jede Menge kindischer „Beziehungsprobleme“ zwischen Hanna und ihrem Kollegen Daniel künstlich aufgebläht, nimmt über die Hälfte der fast 500 Seiten ein. Und das bei einem solch wichtigen, aktuellen Thema, das der Handlung zugrunde liegt und in den letzten Monaten in einigen aktuellen Krimis nicht nur wesentlich einfühlsamer sondern auch differenzierter behandelt wird.
„Gnadenopfer“, Band 5 der Åre-Morde Reihe mit Hanna Ahlander, bestätigt, was sich bereits in den beiden Vorgängern angedeutet hat. Eine sehr dünne Story wird durch jede Menge kindischer „Beziehungsprobleme“ zwischen Hanna und ihrem Kollegen Daniel künstlich aufgebläht, nimmt über die Hälfte der fast 500 Seiten ein. Und das bei einem solch wichtigen, aktuellen Thema, das der Handlung zugrunde liegt und in den letzten Monaten in einigen aktuellen Krimis nicht nur wesentlich einfühlsamer sondern auch differenzierter behandelt wird.