Mord aus Gnade? Brisantes Thema sehr gut umgesetzt.
Ein Jahr ist vergangen seit dem letzten Åre-Mord, und ich habe dem neuen Fall entgegengefiebert.
Wobei es zunächst eigentlich gar kein "Fall" in dem Sinne ist.
Denn der Tod mehrerer alter Menschen, alle mit Vorerkrankungen und in der Betreuung eines ambulanten Pflegedienstes, erweckt zunächst kaum Verdacht, zumal es äußerlich keine Spuren von Gewaltanwendung gibt.
Dennoch wird die Tochter eines 90jährigen Verstorbenen misstrauisch und wendet sich an Hanna.
Die hat allerdings noch andere Sorgen.
Denn im Norden Schwedens ist nicht nur das Klima eisig, auch das Verhältnis von Hanna zu ihrem Arbeitskollegen Daniel ist mehr als unterkühlt.
So ist es für einen Krimi ein recht ruhiger, fast schon gemächlicher Beginn, was mich aber in keiner Weise gestört hat.
Ich mag es ja, wenn man auch am Privatleben der Ermittler teilnehmen kann.
Außerdem erfährt man Einiges über die Pflegesituation in Schweden und die Arbeit der ambulanten Pflegedienste, die sich von der in Deutschland nicht sehr unterscheidet.
Erst nach der Hälfte des Buches nimmt der Kriminalfall dann richtig an Fahrt auf.
Die Wogen zwischen Hanna und Daniel sind geglättet, und nun kann in alle Richtungen ermittelt werden.
Im wahrsten Sinne des Wortes.
Denn die Entfernungen in Schweden sind groß, ebenso wie die Zahl der Verdächtigen. Immer wieder meint man als Leser, jetzt den Täter zu kennen, und wird am Ende dann doch überrascht...
Mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen.
Trotz des eher langsamen Beginns ist es nie langweilig, was natürlich auch am mitreissenden Schreibstil der Autorin liegt.
Außerdem ist es viel mehr als ein Krimi. Auch ein Stück Gesellschaftsroman. Er greift ein brandaktuelles Thema auf: Die Überalterung der Gesellschaft und den Umgang damit. Von den ethischen Fragen, die sich daraus ergeben, ganz zu schweigen.
Von mir die volle Punktzahl und eine absolute Leseempfehlung!
Wobei es zunächst eigentlich gar kein "Fall" in dem Sinne ist.
Denn der Tod mehrerer alter Menschen, alle mit Vorerkrankungen und in der Betreuung eines ambulanten Pflegedienstes, erweckt zunächst kaum Verdacht, zumal es äußerlich keine Spuren von Gewaltanwendung gibt.
Dennoch wird die Tochter eines 90jährigen Verstorbenen misstrauisch und wendet sich an Hanna.
Die hat allerdings noch andere Sorgen.
Denn im Norden Schwedens ist nicht nur das Klima eisig, auch das Verhältnis von Hanna zu ihrem Arbeitskollegen Daniel ist mehr als unterkühlt.
So ist es für einen Krimi ein recht ruhiger, fast schon gemächlicher Beginn, was mich aber in keiner Weise gestört hat.
Ich mag es ja, wenn man auch am Privatleben der Ermittler teilnehmen kann.
Außerdem erfährt man Einiges über die Pflegesituation in Schweden und die Arbeit der ambulanten Pflegedienste, die sich von der in Deutschland nicht sehr unterscheidet.
Erst nach der Hälfte des Buches nimmt der Kriminalfall dann richtig an Fahrt auf.
Die Wogen zwischen Hanna und Daniel sind geglättet, und nun kann in alle Richtungen ermittelt werden.
Im wahrsten Sinne des Wortes.
Denn die Entfernungen in Schweden sind groß, ebenso wie die Zahl der Verdächtigen. Immer wieder meint man als Leser, jetzt den Täter zu kennen, und wird am Ende dann doch überrascht...
Mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen.
Trotz des eher langsamen Beginns ist es nie langweilig, was natürlich auch am mitreissenden Schreibstil der Autorin liegt.
Außerdem ist es viel mehr als ein Krimi. Auch ein Stück Gesellschaftsroman. Er greift ein brandaktuelles Thema auf: Die Überalterung der Gesellschaft und den Umgang damit. Von den ethischen Fragen, die sich daraus ergeben, ganz zu schweigen.
Von mir die volle Punktzahl und eine absolute Leseempfehlung!