Schwächer als die Vorgänger

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flotteranton Avatar

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Ich mag die Bücher von Viveca Sten sehr gerne und so war ich gespannt auf den fünften Band dieser Reihe mit Hanna Ahlander.

Die Autorin hat da ein heißes Thema angefasst, denn es geht um häusliche Pflege. Verständlich, dass jeder im Alter lieber im eigenen Zuhause bleiben möchte als in ein Heim zu ziehen. Was aber wenn man zu den täglichen Verrichtungen nicht mehr in der Lage ist und es keine Angehörigen gibt, die das vollumfänglich übernehmen könnten? Eine Lösung ist ein mobiler Pflegedienst so wie in diesem Fall. Das Pflegepersonal arbeitet oft unter Zeitdruck, so dass das Zwischenmenschliche dabei meist auf der Strecke bleibt. Der Krimi zeigt ein Szenario von einsamen und traurigen Menschen im Alter auf. Wünscht man sich dann den Tod herbei und empfindet ihn wirklich als Gnade?

Dieses Thema ist wichtig und wird uns vielleicht irgendwann auch betreffen. Erschreckend fand ich, dass der Tod von älteren Menschen als selbstverständlich hingenommen wurde, einfach weil sie alt waren. Drei Tote, ohne dass irgendwer Verdacht schöpft! Als endlich Ermittlungen aufgenommen werden, gibt es eine Reihe Verdächtiger. Ich konnte mich auch auf keinen Täter wirklich festlegen.

Mir gefällt es, wenn auch das Privatleben der Ermittler zur Sprache kommt, aber hier nahm es mir etwas zu viel Raum ein. Insgesamt fehlte es mir bei diesem Krimi an Spannung und ich fand ihn schwächer als die anderen Bände der Reihe.