Solide Krimikost mit Längen im Privaten
Es gibt Autor*innen, denen es hervorragend gelingt, Krimiserien zu schreiben. Dazu zählt eindeutig Viveca Sten. Schon zum fünften Mal entführt sie ihre Leserschaft in das schwedische Skigebiet Åre, in dem es mittlerweile schon so tödlich zugeht wie einst in Ystad. Hanna Ahlander ermittelt diesmal zu Todesfällen betagter pflegebedürftiger Menschen. Lange bleibt der Ermittlerin unklar, ob es sich dabei wirklich um Verbrechen handelt. Die Leserschaft hat hier einen Wissensvorsprung, denn der „Gnadenengel“ sinniert wiederholt über sein Werk. Es geht also um Mord – und verdächtig sind die Beschäftigten eines Pflegedienstes. Sten gelingt es hervorragend, den Verdacht immer wieder auf eine andere Person zu lenken. Bis zum Schluss konnte man mitraten, was mir sehr gefallen hat. Auch die Lebenssituation alter Menschen wird überzeugend dargestellt, ebenso wie die Arbeitsbedingungen im Pflegesektor.
Die privaten Verbindungen und Probleme von Hanna und ihren Kolleg*innen nehmen mir hier zum ersten Mal in der Reihe einen zu großen Raum ein. Sie dominieren die Geschichte und dämpfen dadurch leider die Spannung. Natürlich lebt eine Serie auch von privaten Ereignissen, doch diese sollten nicht derart im Mittelpunkt stehen. Deshalb fiel es mir anfangs schwer, hier zu einer Bewertung zu kommen.
Auch der fünfte Band wird in der Hörbuch-Version von Vera Teltz vorgelesen. Ihre Stimme verleiht der Geschichte eine angenehme Atmosphäre. Ich konnte ihr, wie immer, sehr gut zuhören und den Vortrag genießen. Deshalb werde ich auch den nächsten Band, den es sicher geben wird, wieder hören und nicht lesen.
Nun zur Bewertung, um die ich mich ja nicht drücken kann:
• Cover: Schön und mit hohem Wiedererkennungswert für die Serie, passt aber nicht unbedingt zum Inhalt.
• Thema: Gut und stimmig umgesetzt.
• Spannung der Krimihandlung: Der Spannungsbogen ist gut aufgebaut, bietet aber keine Hochspannung.
• Aber: Die eigentliche Krimihandlung wird leider immer wieder durch private Sequenzen unterbrochen.
Fazit: Ein (Hör-)Buch für Fans der Åre-Morde – eine solide, aber leider eher durchschnittliche Kost. Ich kann deshalb dieses Mal nur drei Sterne für eine befriedigende Geschichte vergeben.
Die privaten Verbindungen und Probleme von Hanna und ihren Kolleg*innen nehmen mir hier zum ersten Mal in der Reihe einen zu großen Raum ein. Sie dominieren die Geschichte und dämpfen dadurch leider die Spannung. Natürlich lebt eine Serie auch von privaten Ereignissen, doch diese sollten nicht derart im Mittelpunkt stehen. Deshalb fiel es mir anfangs schwer, hier zu einer Bewertung zu kommen.
Auch der fünfte Band wird in der Hörbuch-Version von Vera Teltz vorgelesen. Ihre Stimme verleiht der Geschichte eine angenehme Atmosphäre. Ich konnte ihr, wie immer, sehr gut zuhören und den Vortrag genießen. Deshalb werde ich auch den nächsten Band, den es sicher geben wird, wieder hören und nicht lesen.
Nun zur Bewertung, um die ich mich ja nicht drücken kann:
• Cover: Schön und mit hohem Wiedererkennungswert für die Serie, passt aber nicht unbedingt zum Inhalt.
• Thema: Gut und stimmig umgesetzt.
• Spannung der Krimihandlung: Der Spannungsbogen ist gut aufgebaut, bietet aber keine Hochspannung.
• Aber: Die eigentliche Krimihandlung wird leider immer wieder durch private Sequenzen unterbrochen.
Fazit: Ein (Hör-)Buch für Fans der Åre-Morde – eine solide, aber leider eher durchschnittliche Kost. Ich kann deshalb dieses Mal nur drei Sterne für eine befriedigende Geschichte vergeben.