Solider Krimi
Rätselhafte Todesfälle unter den älteren Bewohnern halten Hanna Ahlander und ihren Kollegen Daniel Lindskog im winterlichen Bergdorf Åre im hohen Norden Schwedens auf Trab. Allerdings stehen den Beiden ihre privaten Animositäten bei den polizeilichen Ermittlungen im Weg.
Die Krimihandlung konnte mich leider im Ganzen nicht überzeugen, es fehlte an Komplexität und Motiv und Täter gingen durch die ganzen Privatprobleme für meinen Geschmack fast unter, was auch bedeutet, dass die Spannung in weiten Teilen auf der Strecke blieb.
Fazit: Alles in allem ist „Gnadenopfer“ ein routinierter, solide geschriebener Kriminalroman, der zwar mit einer winterlichen Atmosphäre punkten kann, dem aber leider die spannenden Höhepunkte fehlen und das komplizierte Privatleben der beiden Hauptprotagonisten zu viel Platz einnimmt.