Todesengel

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ulgu1978 Avatar

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Todesengel
Hanna wird auf den plötzlichen Tod eines alten Herrn aufmerksam gemacht und gebeten, die Todesursache nachzuprüfen. Zunächst scheint alles seine Richtigkeit zu haben: der Verstorbene war bereits über 90 Jahre alt, krank, einsam und wurde von einem Pflegedienst betreut. Als Hanna von weiteren unvorhersehbaren Todesfällen von Pflegebedürftigen erfährt, wird sie aufmerksam und begibt sich auf Spurensuche. Zu ihren Zweifeln, ob ihre Vermutung richtig ist, kommt ein Streit mit Daniel hinzu, der sie sehr belastet. Mit ihm hätte sie sich gerne zu diesem Fall ausgetauscht.
Viveca Sten beschreibt in diesem Buch sehr anschaulich wie alte Menschen vereinsamen können, weil sie aufgrund ihres Alters und ihrer Krankheit kaum noch das Haus verlassen. Oft sind die Mitarbeiter/innen eines Pflegedienstes der einzige Kontakt zur Außenwelt.
Die Spannung kommt auch diesmal wieder nicht zu kurz, da es im Laufe der Geschichte immer mehr verdächtige Personen gibt, die für die Morde "aus Barmherzigkeit" in Frage kommen.
Auch über das Privatleben der Protagonisten erfährt die Leserschaft vieles. Anton und Carl bereiten ihre Hochzeit vor. Leider ist das Verhalten von Antons Vater der Wermutstropfen bei den Vorbereitungen. Daniel lernt Clara kennen und hat doch nur seine Gedanken bei Hanna. Durch diese privaten Einblicke wird das Buch nicht langweilig, im Gegenteil, es erhöht oftmals die Spannung.
Das fünfte Buch mit Hanna Ahlander ist für mich ein Pageturner. Ich habe es in zwei Tagen durchgelesen, weil ich es einfach nicht aus der Hand legen konnte.
Eine eindeutige Leseempfehlung für Krimifans und für Fans von Hanna Ahlander sowieso.