Wer ist der Gnadenengel?
Wer spannende Schwedenkrimis mit einer düsteren Atmosphäre und einer Geschichte, die auch zum Nachdenken anregt, liebt, sollte Gnadenopfer unbedingt lesen. Mich hat der Kriminalfall schnell gepackt, und die Verbindung zum Thema Pflege fand ich besonders interessant. Bereits von Beginn an kann man mitfiebern, wer der Gnadenengel ist und wird dabei auch das ein oder andere Mal auf eine falsche Fährte geführt. Einmal angefangen, wollte ich immer wissen, wie es weitergeht. Gut gelungen sind dabei auch die einzelnen Kurzkapitel, die vom Gnadenengel direkt besprochen werden. Dort kommt die Intention des Gnadenengels direkt hervor: Ein vermeintlich hehres Ziel, dessen Umsetzung allerdings moralisch als zutiefst fragwürdig und abzulehnen gilt...
Allerdings kommt im Vergleich zu den vorherigen Fällen Hanna Ahlanders der Bezug zum Setting und zur besonderen Atmosphäre um Are etwas zu kurz. Dies ist schade, da insbesondere auch die Umgebung den Krimis und Geschichten ein ganz besonderes Flair vermittelt hat.
Für mich insgesamt betrachtet ein gelungener Krimi, den ich gerne weiterempfehle.
Allerdings kommt im Vergleich zu den vorherigen Fällen Hanna Ahlanders der Bezug zum Setting und zur besonderen Atmosphäre um Are etwas zu kurz. Dies ist schade, da insbesondere auch die Umgebung den Krimis und Geschichten ein ganz besonderes Flair vermittelt hat.
Für mich insgesamt betrachtet ein gelungener Krimi, den ich gerne weiterempfehle.