Ein Erfahrungsbericht
Die perfekte Frau? Das ist doch eigentlich relativ einfach! Sie ist natürlich für alle da, verständnisvoll und nachsichtig mit anderen. Man könnte auch sagen, dass sie eine Kümmerin ist, nicht nur in der Familie, sondern auch im Job.
Doch was passiert, wenn Frauen diesem Idealbild nicht mehr entsprechen?
Silvi Carlsson zeigt, was passieren kann, wenn Frauen aus dem Klischee des Good Girls ausbrechen. Ihr Buch „Good Girl Exit. Vom Ende weiblicher Verfügbarkeit“ liest sich wie der Erfahrungsbericht einer Frau, die dabei ist, sich zu emanzipieren und diesen Prozess sehr ehrlich und selbstkritisch schildert.
Das Buch beschäftigt sich viel mit der Sozialisation im Patriarchat und welche Kräfte dabei auf Frauen wirken.
Ich fand die Darstellung nicht völlig neu, aber trotzdem interessant und gut geschrieben. Am besten gefällt mir aber, wie Silvi Carlsson ihre persönliche Geschichte einbindet. Man sieht, dass das Ende weiblicher Verfügbarkeit ein Prozess ist und nicht ein einzelner Moment. Dabei gibt es natürlich immer wieder auch Rückschritte und manchmal unterschieden sich Theorie und Praxis stark.
Mit „Good Girl Exit“ regt Silvi Carlsson zum Nachdenken an. Dabei gibt es auch immer mal wieder Längen und Wiederholungen. Ich hätte mir eine etwas präzisere Darstellung gewünscht.
Mir hat das Buch trotzdem gut gefallen, weil ich den Einblick in Silvi Carlssons Leben durchaus interessant fand, da ich seit einiger Zeit ihre Reactions auf YouTube verfolge.
Insgesamt ist „Good Girl Exit“ ein interessantes und ansprechendes Buch. Der große Wurf, im Sinne neuer Gedanken, ist es aber ehrlich gesagt nicht.
Doch was passiert, wenn Frauen diesem Idealbild nicht mehr entsprechen?
Silvi Carlsson zeigt, was passieren kann, wenn Frauen aus dem Klischee des Good Girls ausbrechen. Ihr Buch „Good Girl Exit. Vom Ende weiblicher Verfügbarkeit“ liest sich wie der Erfahrungsbericht einer Frau, die dabei ist, sich zu emanzipieren und diesen Prozess sehr ehrlich und selbstkritisch schildert.
Das Buch beschäftigt sich viel mit der Sozialisation im Patriarchat und welche Kräfte dabei auf Frauen wirken.
Ich fand die Darstellung nicht völlig neu, aber trotzdem interessant und gut geschrieben. Am besten gefällt mir aber, wie Silvi Carlsson ihre persönliche Geschichte einbindet. Man sieht, dass das Ende weiblicher Verfügbarkeit ein Prozess ist und nicht ein einzelner Moment. Dabei gibt es natürlich immer wieder auch Rückschritte und manchmal unterschieden sich Theorie und Praxis stark.
Mit „Good Girl Exit“ regt Silvi Carlsson zum Nachdenken an. Dabei gibt es auch immer mal wieder Längen und Wiederholungen. Ich hätte mir eine etwas präzisere Darstellung gewünscht.
Mir hat das Buch trotzdem gut gefallen, weil ich den Einblick in Silvi Carlssons Leben durchaus interessant fand, da ich seit einiger Zeit ihre Reactions auf YouTube verfolge.
Insgesamt ist „Good Girl Exit“ ein interessantes und ansprechendes Buch. Der große Wurf, im Sinne neuer Gedanken, ist es aber ehrlich gesagt nicht.