Ein wichtiges feministisches Thema, persönlich erzählt

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rosalie00 Avatar

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Beim Lesen habe ich viele Frauen aus meinem Umfeld wiedererkannt, weshalb ich das Thema der weiblichen Verfügbarkeit als sehr relevant und gegenwärtig empfinde. Persönlich habe ich zum Glück wenig Bezug zu den beschriebenen Verhaltensmustern. Dadurch habe ich das Buch auch aus einer eher selbstreflexiven Perspektive gelesen und mich gefragt, woran es in meiner eigenen Biografie liegen könnte, dass ich von diesen Mustern weitgehend verschont geblieben bin.
Besonders positiv fand ich, dass die Autorin ihre Gedanken durch zahlreiche persönliche Anekdoten veranschaulicht. Da wir dadurch erfahren, wie sehr sie selbst von diesem Thema betroffen ist, wirkt sie nicht belehrend, sondern vielmehr so, als wolle sie anderen Frauen dabei helfen, diese Verhaltensmuster zu erkennen, um gemeinsam mit ihnen ein Ende der weiblichen Verfügbarkeit anzustreben.

Etwas schwierig fand ich allerdings die vielen nicht näher erklärten Anglizismen. Sie haben es mir teilweise erschwert, den Ausführungen von Silvi Carlsson zu folgen. Gleichzeitig formuliert sie ihre Gedanken häufig noch einmal mit anderen Worten, sodass ich im Großen und Ganzen dennoch das Gefühl hatte, den Inhalt gut verstanden zu haben.

Insgesamt hat mich das Buch vor allem durch die Relevanz seines Themas und die persönliche, nahbare Art der Autorin zum Nachdenken angeregt.