Nicht ganz so nahbar
Die Grundidee von Good Girl Exit fand ich wirklich interessant, und bereits beim Lesen des Klappentextes fühlte ich mich angesprochen und abgeholt. Silvi Carlsson schafft es, ein Thema anzusprechen, das viele Frauen beschäftigt und auf den ersten Blick verspricht das Buch eine spannende Reise zur Selbstfindung und zum Ausbruch aus gewohnten Mustern.
Allerdings wurde das Buch für mich im Verlauf dann etwas zu speziell. Viele der Beispiele und Situationen erschienen mir sehr individuell und spezifisch auf die Autorin oder wenige Lebensgeschichten zugeschnitten. Das führte dazu, dass ich mich nur schwer mit dem Inhalt identifizieren konnte. Immer wieder hatte ich das Gefühl: „Ja, das ist deine Geschichte, aber was ist mit meiner?“ Ich dachte es würde auch um die kleinen Gesten des Alltags gehen, bei denen man zu nett ist.
So blieb für mich leider eine gewisse Distanz zu den Texten, obwohl das Grundthema faszinierend war. Wer also eher persönliche Einblicke in eine eher ungewöhnliche Perspektive sucht, könnte hier fündig werden. Für Leserinnen, die sich selbst aktiv in den Geschichten wiederfinden wollen, ist das Buch vielleicht nicht ganz so nahbar.
Allerdings wurde das Buch für mich im Verlauf dann etwas zu speziell. Viele der Beispiele und Situationen erschienen mir sehr individuell und spezifisch auf die Autorin oder wenige Lebensgeschichten zugeschnitten. Das führte dazu, dass ich mich nur schwer mit dem Inhalt identifizieren konnte. Immer wieder hatte ich das Gefühl: „Ja, das ist deine Geschichte, aber was ist mit meiner?“ Ich dachte es würde auch um die kleinen Gesten des Alltags gehen, bei denen man zu nett ist.
So blieb für mich leider eine gewisse Distanz zu den Texten, obwohl das Grundthema faszinierend war. Wer also eher persönliche Einblicke in eine eher ungewöhnliche Perspektive sucht, könnte hier fündig werden. Für Leserinnen, die sich selbst aktiv in den Geschichten wiederfinden wollen, ist das Buch vielleicht nicht ganz so nahbar.