Wichtige Themen, aber zu oberflächlich behandelt
Ich habe mich riesig auf dieses Buch gefreut und trotzdem etwas völlig anderes erwartet, obwohl ich vorher sogar die Leseprobe gelesen hatte. Die Idee und die behandelten Themen haben mich sofort angesprochen, in der Umsetzung blieb das Buch für mich jedoch deutlich hinter meinen Erwartungen zurück.
Positiv fand ich zunächst den Aufbau. Die Kapitel lassen sich unabhängig voneinander lesen, sodass man das Buch problemlos querbeet lesen und direkt zu dem Thema blättern kann, auf das man gerade Lust hat. Dadurch eignet es sich gut für zwischendurch und lässt sich angenehm lesen. Auch der Schreibstil ist zugänglich und unkompliziert.
Inhaltlich hat mir jedoch die Tiefe gefehlt. Viele wichtige Begriffe und Probleme werden angesprochen, aber für meinen Geschmack nicht ausreichend weitergedacht oder differenziert betrachtet. Im Kapitel über Mental Load werden beispielsweise Mario Barth, ein TikTok-Video mit vielen Likes und Weaponized Incompetence erwähnt. Das sind nachvollziehbare und bekannte Beispiele, doch oft bleibt es bei diesen Beobachtungen. Ich hätte mir gewünscht, dass genauer erklärt wird, warum solche Muster entstehen, wie sie sich in Beziehungen festsetzen und welche gesellschaftlichen Strukturen dahinterstehen. Auch wenn Quellen eingebunden werden, wirkte manches auf mich eher wie eine Sammlung von Gedanken, persönlichen Erfahrungen und Social-Media-Beispielen als wie eine wirklich tiefgehende Auseinandersetzung.
Viele Aussagen konnte ich nachvollziehen und bei einigen Stellen habe ich zustimmend genickt. Gleichzeitig hatte ich immer wieder das Gefühl, dass gerade dann zum nächsten Punkt übergegangen wird, wenn es eigentlich interessant wird. Dadurch blieben für mich sowohl die Themen als auch mögliche Lösungsansätze zu oft an der Oberfläche.
Für den Einstieg in Themen wie weibliche Verfügbarkeit, Mental Load und gesellschaftliche Erwartungen kann das Buch sicherlich Impulse geben. Wer sich damit bereits beschäftigt hat, wird jedoch wahrscheinlich wenig Neues erfahren. Ich hätte dieses Buch wirklich gerne mehr gemocht, aber mir fehlten am Ende die Tiefe und eine ausführlichere Einordnung.
Positiv fand ich zunächst den Aufbau. Die Kapitel lassen sich unabhängig voneinander lesen, sodass man das Buch problemlos querbeet lesen und direkt zu dem Thema blättern kann, auf das man gerade Lust hat. Dadurch eignet es sich gut für zwischendurch und lässt sich angenehm lesen. Auch der Schreibstil ist zugänglich und unkompliziert.
Inhaltlich hat mir jedoch die Tiefe gefehlt. Viele wichtige Begriffe und Probleme werden angesprochen, aber für meinen Geschmack nicht ausreichend weitergedacht oder differenziert betrachtet. Im Kapitel über Mental Load werden beispielsweise Mario Barth, ein TikTok-Video mit vielen Likes und Weaponized Incompetence erwähnt. Das sind nachvollziehbare und bekannte Beispiele, doch oft bleibt es bei diesen Beobachtungen. Ich hätte mir gewünscht, dass genauer erklärt wird, warum solche Muster entstehen, wie sie sich in Beziehungen festsetzen und welche gesellschaftlichen Strukturen dahinterstehen. Auch wenn Quellen eingebunden werden, wirkte manches auf mich eher wie eine Sammlung von Gedanken, persönlichen Erfahrungen und Social-Media-Beispielen als wie eine wirklich tiefgehende Auseinandersetzung.
Viele Aussagen konnte ich nachvollziehen und bei einigen Stellen habe ich zustimmend genickt. Gleichzeitig hatte ich immer wieder das Gefühl, dass gerade dann zum nächsten Punkt übergegangen wird, wenn es eigentlich interessant wird. Dadurch blieben für mich sowohl die Themen als auch mögliche Lösungsansätze zu oft an der Oberfläche.
Für den Einstieg in Themen wie weibliche Verfügbarkeit, Mental Load und gesellschaftliche Erwartungen kann das Buch sicherlich Impulse geben. Wer sich damit bereits beschäftigt hat, wird jedoch wahrscheinlich wenig Neues erfahren. Ich hätte dieses Buch wirklich gerne mehr gemocht, aber mir fehlten am Ende die Tiefe und eine ausführlichere Einordnung.