Man spürt den Süden
Vernice und Annie sind zwei Südstaaten-Mädchen, die in der gleichen Gemeinschaft aufwachsen. Beide ohne Mutter. Während Annie von ihrer Großmutter aufgezogen wird, lebt Vernice bei ihrer Tante, die ein selbstbestimmtes Leben im Norden für sie aufgegeben hat.
Die Leseprobe ist ein Kapitel aus der Perspektive von Vernice und ich vermute, dass es im Verlauf einen Wechsel geben wird zwischen Kapiteln aus ihrer und aus Annies Sicht.
Tayari Jones schreibt kraftvoll und atmosphärisch, sodass man den Süden förmlich spürt, die träge Luft, die eher pragmatische Art, das Leben zu bewältigen. Nebenbei streut sie unaufdringlich Geschichte ein, wie zum Beispiel mit dem Eichenschreibtisch, den ein Diakon, der als Sklave Holzarbeiter gewesen ist, nach dem Bürgerkrieg selbst gebaut hatte. Das alles verspricht insgesamt eine spannende Geschichte mit weiblichen Heldinnen, die außerdem einen interessanten Blick auf Amerikas Rassenkonflikte in den 1950ern wirft.
Die Leseprobe ist ein Kapitel aus der Perspektive von Vernice und ich vermute, dass es im Verlauf einen Wechsel geben wird zwischen Kapiteln aus ihrer und aus Annies Sicht.
Tayari Jones schreibt kraftvoll und atmosphärisch, sodass man den Süden förmlich spürt, die träge Luft, die eher pragmatische Art, das Leben zu bewältigen. Nebenbei streut sie unaufdringlich Geschichte ein, wie zum Beispiel mit dem Eichenschreibtisch, den ein Diakon, der als Sklave Holzarbeiter gewesen ist, nach dem Bürgerkrieg selbst gebaut hatte. Das alles verspricht insgesamt eine spannende Geschichte mit weiblichen Heldinnen, die außerdem einen interessanten Blick auf Amerikas Rassenkonflikte in den 1950ern wirft.