Wie geht es weiter?

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therealmike Avatar

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Diese Leseprobe hat mich sofort in ihren Bann gezogen, mit einer Sprache, die so dicht und bildgewaltig ist, dass ich das Louisiana der vierziger Jahre förmlich riechen und spüren konnte. Der Erzählton, warm, direkt und gleichzeitig schonungslos, trägt die Geschichte mit einer Selbstverständlichkeit, die mich tief beeindruckt hat.
Besonders die Figur der Tante Irene hat mich fasziniert, diese Mischung aus Härte, Zärtlichkeit und unbeirrbarer Eigenständigkeit, die sich keiner Erwartung fügt. Wie die Autorin Themen wie Verlust, Familie und das Erbe von Gewalt und Zugehörigkeit miteinander verwebt, ohne dabei je ins Sentimentale abzurutschen, zeugt von großem erzählerischem Können. Auch der Umgang mit Sprache selbst, das erste gesprochene Wort des Kindes, das ganze Räume zum Schweigen bringt, hat mich sehr berührt.
Diese Geschichte über Mutterschaft, Verlust und die vielen Formen, in denen Frauen Verantwortung füreinander übernehmen, hat mich von der ersten Seite an gepackt. Ich wollte unbedingt wissen, wie es mit Vernice und Tante Irene weitergeht, welchen Platz dieses kleine Mädchen in Honeysuckle finden wird, und wie sich ihr Leben in dieser Welt voller stiller Härte und ebenso stiller Liebe entfaltet.