Wo die Mütter fehlen
Ich kenne Tayari Jones bereits von ihrem ersten Buch "In guten wie in schlechten Tagen", das mir sehr gefiel. Und auch hier kann sie mich mit dieser Leseprobe voll und ganz überzeugen.
Im Zentrum steht die enge, aber emotional komplizierte Bindung zwischen Niecy, der Ich-Erzählerin und ihrer Tante Irene sowie die Freundschaft zu ihrer "Wiegenfreundin" Annie, die ebenfalls ohne Mutter aufwächst – deren Mutter Hattie aber lebt und einfach verschwunden ist. Durch die geschilderten Kindheitsszenen entsteht ein Geflecht aus Verlust, Ersatzmutterschaft, weiblicher Solidarität und den Widersprüchen des Erwachsenwerdens im Schwarzen Süden der Jim-Crow-Ära.
Insgesamt, sowohl was den Stil wie den Inhalt betrifft, verspricht das Buch eine gelungene Lektüre zu werden.
Im Zentrum steht die enge, aber emotional komplizierte Bindung zwischen Niecy, der Ich-Erzählerin und ihrer Tante Irene sowie die Freundschaft zu ihrer "Wiegenfreundin" Annie, die ebenfalls ohne Mutter aufwächst – deren Mutter Hattie aber lebt und einfach verschwunden ist. Durch die geschilderten Kindheitsszenen entsteht ein Geflecht aus Verlust, Ersatzmutterschaft, weiblicher Solidarität und den Widersprüchen des Erwachsenwerdens im Schwarzen Süden der Jim-Crow-Ära.
Insgesamt, sowohl was den Stil wie den Inhalt betrifft, verspricht das Buch eine gelungene Lektüre zu werden.