Zwei ungleiche Freundinnen suchen ihr Glück im Süden.
Die Leseprobe zu Tayari Jones' Roman "Goodbye, Honeysuckle" beweist auf den ersten Seiten Talent für eine unglaublich dichte, emotionale Atmosphäre.
Die Geschichte der beiden mutterlosen Mädchen Niecy und Annie berührt im tiefsten Inneren. Der Schauplatz im ländlichen Louisiana der von Rassismus geprägten 1950er-Jahre wird historisch packend spürbar.
Der Schreibstil liest sich wunderbar flüssig, besitzt aber gleichzeitig eine enorme literarische Tiefe. Die Sehnsucht der beiden ungleichen Charaktere nach ihren verschollenen Müttern erzeugt eine fast greifbare Melancholie.
Obwohl die Leseprobe nur einen kleinen Einblick gewährt, wirken die Figuren bereits erstaunlich lebendig und komplex. Die kontrastreichen Wege der Freundinnen nach Atlanta und Memphis versprechen eine hochempathische Entwicklungsgeschichte.
Beim Lesen merkt man, dass hier gesellschaftliche Realitäten ungeschönt, aber voller Poesie verhandelt werden.
Jones fängt den amerikanischen Süden mit all seinem Schmerz und seiner unbändigen Schönheit meisterhaft ein. Die tiefgründigen Fragen nach Herkunft, Zugehörigkeit und Identität hallen nach.
Wer Romane mit psychologischer Finesse und historischer Relevanz liebt, wird hier voll auf seine Kosten kommen.
Die Geschichte der beiden mutterlosen Mädchen Niecy und Annie berührt im tiefsten Inneren. Der Schauplatz im ländlichen Louisiana der von Rassismus geprägten 1950er-Jahre wird historisch packend spürbar.
Der Schreibstil liest sich wunderbar flüssig, besitzt aber gleichzeitig eine enorme literarische Tiefe. Die Sehnsucht der beiden ungleichen Charaktere nach ihren verschollenen Müttern erzeugt eine fast greifbare Melancholie.
Obwohl die Leseprobe nur einen kleinen Einblick gewährt, wirken die Figuren bereits erstaunlich lebendig und komplex. Die kontrastreichen Wege der Freundinnen nach Atlanta und Memphis versprechen eine hochempathische Entwicklungsgeschichte.
Beim Lesen merkt man, dass hier gesellschaftliche Realitäten ungeschönt, aber voller Poesie verhandelt werden.
Jones fängt den amerikanischen Süden mit all seinem Schmerz und seiner unbändigen Schönheit meisterhaft ein. Die tiefgründigen Fragen nach Herkunft, Zugehörigkeit und Identität hallen nach.
Wer Romane mit psychologischer Finesse und historischer Relevanz liebt, wird hier voll auf seine Kosten kommen.