Berührend
Vernice und Annie sind zwei junge Frauen, die schon früh mit einer großen Lücke in ihrem Leben leben müssen. Beide kennen ihre Mütter nicht. Trotzdem gehen sie ganz unterschiedliche Wege. Während Vernice zum Studium nach Atlanta geht, verschlägt es Annie nach Memphis. Ihre Freundschaft bleibt dabei bestehen und die Briefe zwischen ihnen sind ein schöner Teil der Geschichte.
Besonders Annie hat mich beschäftigt. Sie arbeitet in einem Nachtclub und wartet gleichzeitig darauf, dass ihre Mutter eines Tages auftaucht. Diese Hoffnung lässt sie nicht los. Auch Vernice macht ihre eigenen Erfahrungen und beginnt, ihr Leben mehr und mehr selbst in die Hand zu nehmen. Beide Frauen entwickeln sich weiter, ohne dass ihre Freundschaft dabei verloren geht.
Die Geschichte spielt in einer Zeit, in der Schwarze Frauen in Amerika mit vielen Einschränkungen leben mussten. Das wird nicht nur nebenbei erwähnt, sondern gehört ganz selbstverständlich zu ihrem Alltag. Dadurch wird verständlich, warum manche Entscheidungen für Vernice und Annie nicht so einfach sind.
Die Briefe zwischen den beiden haben der Geschichte für mich etwas Besonderes gegeben. Sie zeigen, was sie voneinander wissen und was sie sich vielleicht nur gegenseitig erzählen können. Man merkt, dass diese Freundschaft für beide wichtig ist, auch wenn sie ihr Leben weit voneinander entfernt führen.
Nicht alles hat mich gleich stark erreicht. Manches hätte für meinen Geschmack etwas schneller erzählt werden können. Trotzdem waren mir die beiden Frauen beim Lesen nicht gleichgültig. Gerade ihre unterschiedlichen Lebenswege und die Frage nach ihren Müttern haben mich immer wieder zur Geschichte zurückgeführt.
Am Ende bleibt vor allem eine Geschichte über Freundschaft, Familie und die Menschen, die uns fehlen. Sie zeigt, dass die Vergangenheit nicht einfach verschwindet, nur weil man sein eigenes Leben beginnt. Insgesamt war es für mich ein bewegender Roman, der mir trotz kleiner Längen gut gefallen hat und für den es von mir 4 Sterne gibt.
Besonders Annie hat mich beschäftigt. Sie arbeitet in einem Nachtclub und wartet gleichzeitig darauf, dass ihre Mutter eines Tages auftaucht. Diese Hoffnung lässt sie nicht los. Auch Vernice macht ihre eigenen Erfahrungen und beginnt, ihr Leben mehr und mehr selbst in die Hand zu nehmen. Beide Frauen entwickeln sich weiter, ohne dass ihre Freundschaft dabei verloren geht.
Die Geschichte spielt in einer Zeit, in der Schwarze Frauen in Amerika mit vielen Einschränkungen leben mussten. Das wird nicht nur nebenbei erwähnt, sondern gehört ganz selbstverständlich zu ihrem Alltag. Dadurch wird verständlich, warum manche Entscheidungen für Vernice und Annie nicht so einfach sind.
Die Briefe zwischen den beiden haben der Geschichte für mich etwas Besonderes gegeben. Sie zeigen, was sie voneinander wissen und was sie sich vielleicht nur gegenseitig erzählen können. Man merkt, dass diese Freundschaft für beide wichtig ist, auch wenn sie ihr Leben weit voneinander entfernt führen.
Nicht alles hat mich gleich stark erreicht. Manches hätte für meinen Geschmack etwas schneller erzählt werden können. Trotzdem waren mir die beiden Frauen beim Lesen nicht gleichgültig. Gerade ihre unterschiedlichen Lebenswege und die Frage nach ihren Müttern haben mich immer wieder zur Geschichte zurückgeführt.
Am Ende bleibt vor allem eine Geschichte über Freundschaft, Familie und die Menschen, die uns fehlen. Sie zeigt, dass die Vergangenheit nicht einfach verschwindet, nur weil man sein eigenes Leben beginnt. Insgesamt war es für mich ein bewegender Roman, der mir trotz kleiner Längen gut gefallen hat und für den es von mir 4 Sterne gibt.