Gute Geschichte, die mich trotzdem nicht richtig packen konnte

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beavielleser Avatar

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Annie und Vernice sind Freundinnen von Geburt. Beide sind schwarz und beide wachsen ohne Mutter auf. Annies Mutter ist kurz nach der Geburt einfach weggegangen und Vernices Mutter wurde getötet. Aufgezogen werden die beiden von ihrer Tante und Großmutter.

Als junge Frauen trennen sich ihre Wege. Annie macht sich in einer Nacht-und-Nebel-Aktion auf den Weg, um ihre Mutter zu finden und Vernice geht ans College. Sie sehen sie sich jahrelang nicht, bleiben aber über Briefe in Kontakt. Diesen Briefwechsel fand ich besonders schön.

Gut gefallen hat mir, wie einem immer wieder bewusst gemacht wird, wie die Segregation das Leben Schwarzer Menschen eingegrenzt hat.

Und sehr berührt hat mich, wie Annie und Vernice darunter gelitten haben ohne Mutter aufzuwachsen. "Es ist traurig, unvollständig zu sein", diesen Satz fand ich besonders einprägsam.

Ansonsten konnte mich das Buch nicht so begeistern, wie erwartet. Die Geschichte ist zwar interessant, aber der Schreibstil konnte mich nicht packen und ich fand es streckenweise zu langatmig.