Niecy und Annie

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yellowdog Avatar

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Vom ersten Satz an ist diese Buch intensiv. Im Original heißt es Kin. Das es auf der Obamas Summer Reading list 2026 steht, liegt aber wohl vor allen an den Themen und das Porträt einer Zeit der fünfziger und sechziger im Süden der USA.

Erzählerin ist Vernice, die schon als Baby ihre Mutter verliert. Sie wurde von ihrem eigenen Mann erschossen.
Zweite Erzählerin ist Annie, die mit Vernice seit der Kindheit befreundet ist. Auch sie wächst ohne Mutter auf.
Die Lücken der Vergangenheit prägen sie.
Die Perspektiven wechseln sich mit den Kapiteln ab. Man folgt den beiden auf ihren Weg über einen längeren Zeitraum von ca.20 jahren.
Der Erzählton wird vor allen durch Dialoge erzeugt und diese sind wirklich brillant. Tiefe erhält das Buch dadurch, wie die Figuren angelegt sind. Das betrifft nicht nur die beiden Protagonistinnen sondern auch die Menschen in ihrem Umfeld.