Eine gefährliche Gabe im Herzen der Renaissance

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nickithecat Avatar

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Schon der Prolog hat mich neugierig gemacht, denn Ravenna trägt eine gefährliche Gabe in sich, die sie um jeden Preis verbergen muss. Jahre später begegnen wir ihr im Florenz des Jahres 1478 wieder, wo sie nicht nur versucht, ihren Bruder zu retten, sondern gleichzeitig ihren eigenen Platz in einer Welt zu finden, in der Frauen und ihre Fähigkeiten nicht unbedingt ernst genommen werden.

Ravenna hat mir als Hauptfigur besonders gut gefallen. Sie wirkt stark und entschlossen, ohne dabei unnahbar zu sein. Ihre Leidenschaft für die Bildhauerei gibt ihr außerdem eine schöne kreative Seite, die sie von vielen klassischen Fantasy-Heldinnen abhebt.

Auch das Setting konnte mich schnell für sich gewinnen. Das historische Florenz wird mit Magie, politischen Spannungen und geheimnisvollen Familien verbunden und schafft dadurch eine sehr besondere Atmosphäre. Vor allem die Luni-Familie und Ravennas magische Fähigkeiten werfen bereits viele Fragen auf, auf deren Antworten ich neugierig geworden bin.

Und dann ist da natürlich noch der geheimnisvolle Fremde, bei dem man schon nach der ersten Begegnung das Gefühl bekommt, dass er für Ravenna noch eine größere Rolle spielen könnte. Die angedeutete Spannung zwischen den beiden hat definitiv mein Interesse geweckt.

Nach der Leseprobe bleiben für mich vor allem viele offene Fragen zurück – und genau das macht für mich einen guten Einstieg aus. Ich möchte unbedingt erfahren, was hinter Ravennas Magie steckt, welche Geheimnisse die Luni-Familie verbirgt und wohin ihr Weg sie noch führen wird.