Eine Künstlerin im Netz der Unsterblichen
Meine liebste Überraschung an diesem Buch? Die Hauptfigur arbeitet mit Stein. Das klingt zunächst unspektakulär, macht für die Geschichte aber einen großen Unterschied. Ravennas Begabung, ihre Kunst und die Gefahr, entdeckt zu werden, greifen auf eine Weise ineinander, die mich schnell neugierig gemacht hat.
Überhaupt bietet Graceless Heart einige starke Zutaten: eine junge Frau, die für ihre Familie Risiken eingeht, eine mächtige unsterbliche Familie und eine Stadt, in der Kunst und Einfluss eng miteinander verbunden sind. Daraus entstehen Geheimnisse und Konflikte, denen ich gern gefolgt bin. Florenz ist dabei mehr als eine hübsche Hintergrundkulisse. Das historische Umfeld gibt der Geschichte einen eigenen Charakter.
Für meine vier Sterne war vor allem entscheidend, dass ich wissen wollte, welchen Weg Ravenna einschlägt. Ihre familiäre Motivation hat mich angesprochen, und auch die emotionalen Momente zwischen ihr und Saturnino haben für mich funktioniert. Bei ihm hätte ich mir allerdings mehr Einblicke gewünscht.
Perfekt ist das Buch deshalb noch lange nicht. Einige Passagen hätten kürzer ausfallen dürfen, und bei den Regeln der Magie blieben mir zu viele Fragen offen. Gerade in der ersten Hälfte braucht man etwas Ausdauer.
Trotzdem überwiegt für mich das Positive. Die ungewöhnliche Heldin, das historische Umfeld und die Verbindung von Kunst und verbotener Magie haben mir ein Leseerlebnis beschert, das sich von vielen anderen Romantasybüchern abhebt.
Überhaupt bietet Graceless Heart einige starke Zutaten: eine junge Frau, die für ihre Familie Risiken eingeht, eine mächtige unsterbliche Familie und eine Stadt, in der Kunst und Einfluss eng miteinander verbunden sind. Daraus entstehen Geheimnisse und Konflikte, denen ich gern gefolgt bin. Florenz ist dabei mehr als eine hübsche Hintergrundkulisse. Das historische Umfeld gibt der Geschichte einen eigenen Charakter.
Für meine vier Sterne war vor allem entscheidend, dass ich wissen wollte, welchen Weg Ravenna einschlägt. Ihre familiäre Motivation hat mich angesprochen, und auch die emotionalen Momente zwischen ihr und Saturnino haben für mich funktioniert. Bei ihm hätte ich mir allerdings mehr Einblicke gewünscht.
Perfekt ist das Buch deshalb noch lange nicht. Einige Passagen hätten kürzer ausfallen dürfen, und bei den Regeln der Magie blieben mir zu viele Fragen offen. Gerade in der ersten Hälfte braucht man etwas Ausdauer.
Trotzdem überwiegt für mich das Positive. Die ungewöhnliche Heldin, das historische Umfeld und die Verbindung von Kunst und verbotener Magie haben mir ein Leseerlebnis beschert, das sich von vielen anderen Romantasybüchern abhebt.