Historische Romantasy mit sehr langsamen Pacing

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zimtie Avatar

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"Graceless Heart" ist mir sofort durch dieses hübsche Cover aufgefallen. Die Illustration der Hauptfigur Ravenna finde ich wirklich schön und ich finde, es passt auch super zum Inhalt des Buches.

Inhaltlich hatte ich leider einige Schwierigkeiten.
Angefangen mit dem sehr langsamen Erzähltempo. Der Anfang liest sich noch gut weg, man lernt die Protagonistin Ravenna kennen und ihrer ersten Erfahrungen mit ihrer eigenen Magie und lernt das Umfeld und ihre Familie etwas besser kennen.
Ausgangspunkt der Geschichte ist, dass sie ihren Bruder Antonio befreien will und dadurch an einem Skupturwettbewerb teilnimmt. In ihre Skulptur arbeitet sie einen magischen Edelstein, die Nachtflamme ein. Dadurch gewinnt sie die Aufmerksamkeit der Familie Luni, vor allem aber die des schönen Ritters Saturnino Luni.
Danach fängt die Geschichte für mich dann deutlich abzuflachen. Es gibt ein ständiges Hin und Her zwischen Ravenna und Saturnino zwischen "ich bin interessiert" und "ich darf aber nicht, weil". Das wird nach einer Weile so ermüdend. Dadurch kommt es vor allem bei Ravenna ständig zu inneren Monologen, die sich immer im Kreis drehen und die Geschichte kommt gefühlt einfach nicht voran. Ich bin eigtnlich ein Fan von Slow Burn aber hier hat es mich überhaupt nicht gecatcht, da ich die Figuren an sich und deren Umgang miteinander nicht so autentisch und eher ermüdend fand.

Wo bleiben die Erklärungen zum Magiesystem? Zu den anderen Pietra Magiche? Zu den anderen Wesen die es in der Welt noch gibt, die aber nur hier und da kurz erwähnt werden wie den Vampiren?

Die Charaktere an sich fand ich nicht sympatisch, daher war es für mich nach einer Weile auch egal, welches Ende sie finden.
Zumindest wurden hier und da andere POVs eingebaut, was etwas besseren Einblick in die Gedankenwelt der Familie Luni gebracht hat, aber auch die haben für mich die Erzählung nicht wirklich vorangebracht.

Positiv anmerken muss ich die Atmosphäre und wie das Worldbuilding rund um die Zeit aufgebaut wurde, zu der dieses Buch spielt. Die Geschichte spielt zur Renaissance-Zeit in Italien und ich finde, das hat die Autorin gut umgesetzt anhand von bildlichem Schreibstil zu Gebäuden, Kleidung, Essen usw.

Ich habe lange überlegt, was meine finale Bewertung sein wird. Ich würde hier schlussendlich bei 2,5 Sternen bleiben, da ich zu viele Kritikpunkte hatte und ich persönlich die Geschichte langweilig fand und auch die Folgebände nicht lesen möchte.