Magische Fantasy in Florenz

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pummelfee77 Avatar

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Zunächst einmal muss ich betonen, wie wunderschön das Cover ist. Wenn man das Buch dreht und kippt, kommt insbesondere der Stein hervorragend zur Geltung, was unvorstellbar gut zu der Story passt. Auch der Farbschnitt ist großartig.

Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar. Sehr plastisch beschriebene Orte und Personen, so dass man sich alles vorstellen kann ohne dass man seine eigenen Vorstellungen verliert. Isabel Ibanez hat eine Gabe für wundervolle Metaphern, die den Text abrunden.

Die Geschichte an sich ist in ihrem Grundgerüst wirklich toll. Politische Intrigen, Ränke und die Protagonistin muss Taktieren, um zu überleben. Es gab einige kleine inhaltliche Fehler, die zwar ärgerlich sind, aber nicht ins Gewicht fallen. Ich habe etwas gebraucht um in die Story zu finden, was zum großen Teil daran lag, dass ich nicht akzeptieren wollte, dass es mir nicht möglich war mich in Saturnino zu verlieben. Das ist für mich auch der Hauptkritikpunkt. Okay, Ravenna konnte ich nicht leiden und deswegen auch nicht mir ihr leiden und fühlen. Zudem zieht sich die Geschichte sehr lang. Es hätte ihr besser gestanden, wenn man alles um mindestens ein Drittel kürzer gehalten hätte. Von daher kam erst im Drittel Spannung und etwas Fahrt auf.