Magischer Renaissanceroman
Bereits optisch hat mich der neueste Roman von Isabel Ibañez verzaubert. Das Cover mit Hauptprotagonistin Ravenna Maffei im Zentrum ist ein farbliches wie ornamentales Feuerwerk. Es funkelt an allen Ecken und Enden. Und der Sternenhimmelfarbschnitt setzt dem ganzen Potpourri die Krone auf. Kurzum, man nimmt die aufwendig gestaltete Romantasy trotz ihres Umfangs (= 672 Seiten) gern in Hand.
Die Geschichte spielt Ende des 15. Jahrhunderts in Florenz, dem Zeitalter der Medici. Alles dreht sich um die Hauptfigur Ravenna Maffei. Tagsüber arbeitet sie in der Gastwirtschaft ihrer Eltern und nachts schafft sie magisch schöne Skulpturen. Für die angesehene Florentiner Familie Luni soll sie verzauberte Edelsteine, sog. Nachtflammen, aus ihrer steinernen Ummantelung befreien. Eine schier unmenschliche Aufgabe. Zur Seite steht ihr der frappierend gutaussehende Saturnino Luni, ein scheinbar herzloser Killer.
Isabel Ibañez' Werk "Graceless Heart" las sich ausgesprochen flüssig. Ich bin förmlich über die Seiten geflogen. Der Plot ist ereignisreich und vereint verschiedenen Genres (Fantasy, Romantasy und Historieroman) miteinander. Der Leser bekommt hier einiges geboten, vor allem fürs Herz. Ravenna Maffei ist ein starker Charakter, der sich in der von Männern dominierten Toskana, selbst gegen den mächtigen Papst, zu behaupten weiß. Emotionale Achterbahnfahrten und Aha-Erlebnisse gab es reichlich. Zusammenfassend fand ich die fantasiereiche Magiekomponente in Verbindung mit den historischen Fakten sehr reizvoll. Die politischen Machtverhältnisse und Lebenswelten in der Toskana um 1500 werden sehr anschaulich wiedergegeben. Die eingestreuten italienischen Wörter und Sätze schafften Glaubwürdigkeit. Leider wurden letztere aber nicht stringent übersetzt.
FAZIT
Eine rundum mitreißende historische Romantasy. Hier darf der Leser bildreich in die Renaissancewelt eintauchen, so dass der Alltag zur Nebensache wird.
Die Geschichte spielt Ende des 15. Jahrhunderts in Florenz, dem Zeitalter der Medici. Alles dreht sich um die Hauptfigur Ravenna Maffei. Tagsüber arbeitet sie in der Gastwirtschaft ihrer Eltern und nachts schafft sie magisch schöne Skulpturen. Für die angesehene Florentiner Familie Luni soll sie verzauberte Edelsteine, sog. Nachtflammen, aus ihrer steinernen Ummantelung befreien. Eine schier unmenschliche Aufgabe. Zur Seite steht ihr der frappierend gutaussehende Saturnino Luni, ein scheinbar herzloser Killer.
Isabel Ibañez' Werk "Graceless Heart" las sich ausgesprochen flüssig. Ich bin förmlich über die Seiten geflogen. Der Plot ist ereignisreich und vereint verschiedenen Genres (Fantasy, Romantasy und Historieroman) miteinander. Der Leser bekommt hier einiges geboten, vor allem fürs Herz. Ravenna Maffei ist ein starker Charakter, der sich in der von Männern dominierten Toskana, selbst gegen den mächtigen Papst, zu behaupten weiß. Emotionale Achterbahnfahrten und Aha-Erlebnisse gab es reichlich. Zusammenfassend fand ich die fantasiereiche Magiekomponente in Verbindung mit den historischen Fakten sehr reizvoll. Die politischen Machtverhältnisse und Lebenswelten in der Toskana um 1500 werden sehr anschaulich wiedergegeben. Die eingestreuten italienischen Wörter und Sätze schafften Glaubwürdigkeit. Leider wurden letztere aber nicht stringent übersetzt.
FAZIT
Eine rundum mitreißende historische Romantasy. Hier darf der Leser bildreich in die Renaissancewelt eintauchen, so dass der Alltag zur Nebensache wird.