Viel Kulisse, wenig Sog
Eine Bildhauerin mit verbotenen Fähigkeiten, mächtige unsterbliche Familien und Florenz zur Zeit der Renaissance: Die Voraussetzungen für eine spannende Geschichte sind vorhanden. Leider blieb Graceless Heart für mich deutlich hinter diesen Möglichkeiten zurück.
Mein größtes Problem war das Erzähltempo. Die Handlung kommt nur mühsam voran, während Gespräche, Beschreibungen und Hintergrundinformationen viel Raum beanspruchen. Dabei entsteht für mich kein ausgewogenes Gesamtbild. Manche Aspekte werden ausführlich behandelt, andere bleiben erstaunlich vage. Ausgerechnet das Magiesystem, das mich besonders interessiert hätte, hätte mehr Erklärung und Tiefe vertragen.
Ravenna bringt durch ihre Arbeit als Bildhauerin eine interessante Perspektive mit. Ihre familiären Bindungen machen ihre Motivation verständlich, einige Entscheidungen konnte ich allerdings nur schwer nachvollziehen. Auch die Liebesgeschichte überzeugte mich nicht. Zwischen Anziehung und Misstrauen fehlten mir die Zwischenschritte, die eine emotionale Verbindung glaubwürdig gemacht hätten. Saturninos geheimnisvolle Art allein reichte mir dafür nicht aus.
Gelungen sind die historische Kulisse und die Verbindung von Kunst und Magie. Auch die Buchgestaltung ist wunderschön. Beides konnte jedoch nicht verhindern, dass ich beim Lesen häufig ungeduldig wurde.
Eine reizvolle Idee, deren Umsetzung mich leider kaum berührt hat.
Mein größtes Problem war das Erzähltempo. Die Handlung kommt nur mühsam voran, während Gespräche, Beschreibungen und Hintergrundinformationen viel Raum beanspruchen. Dabei entsteht für mich kein ausgewogenes Gesamtbild. Manche Aspekte werden ausführlich behandelt, andere bleiben erstaunlich vage. Ausgerechnet das Magiesystem, das mich besonders interessiert hätte, hätte mehr Erklärung und Tiefe vertragen.
Ravenna bringt durch ihre Arbeit als Bildhauerin eine interessante Perspektive mit. Ihre familiären Bindungen machen ihre Motivation verständlich, einige Entscheidungen konnte ich allerdings nur schwer nachvollziehen. Auch die Liebesgeschichte überzeugte mich nicht. Zwischen Anziehung und Misstrauen fehlten mir die Zwischenschritte, die eine emotionale Verbindung glaubwürdig gemacht hätten. Saturninos geheimnisvolle Art allein reichte mir dafür nicht aus.
Gelungen sind die historische Kulisse und die Verbindung von Kunst und Magie. Auch die Buchgestaltung ist wunderschön. Beides konnte jedoch nicht verhindern, dass ich beim Lesen häufig ungeduldig wurde.
Eine reizvolle Idee, deren Umsetzung mich leider kaum berührt hat.