Zwischen Renaissance und Magie
Das Cover von Graceless Heart hat mich direkt angesprochen und passt für mich sehr gut zu der Geschichte. Auch die Gestaltung vermittelt schon dieses etwas düstere, geheimnisvolle Gefühl, das sich durch das Buch zieht. Gerade die Kombination aus Renaissance-Setting, Magie und den geheimnisvollen Luni hat mich neugierig gemacht. Die Idee, eine historische Geschichte im Florenz des 15. Jahrhunderts mit Magie, unsterblichen Familien und verbotener Magie zu verbinden, fand ich grundsätzlich wirklich interessant.
Im Mittelpunkt steht Ravenna, eine junge Bildhauerin, die ihre magischen Fähigkeiten geheim hält. Als ihr Bruder in Schwierigkeiten gerät, setzt sie ihre Gabe ein und gerät dadurch in die Hände der mächtigen Luni-Familie. Von da an wird sie immer tiefer in deren Geheimnisse und die politischen und magischen Machtspiele hineingezogen. Besonders die Verbindung von Kunst und Magie hat mir dabei gefallen. Dass Ravenna ihre Fähigkeiten vor allem über ihre Kunst auslebt, ist einmal etwas anderes und hebt die Geschichte ein Stück weit von typischer Romantasy ab.
Leider hat das Buch für mich sein Potenzial nicht ganz ausgeschöpft. Vor allem der Einstieg und große Teile der ersten Hälfte waren mir deutlich zu langsam. Es gibt viele Beschreibungen, Gespräche und Informationen über die verschiedenen Parteien und Hintergründe, während die eigentliche Handlung nur langsam vorankommt. Dadurch hatte ich zwischendurch das Gefühl, dass sich die Geschichte etwas im Kreis dreht. Gerade bei fast 700 Seiten hätte ich mir an einigen Stellen mehr Tempo gewünscht.
Auch mit den Figuren bin ich nicht vollständig warm geworden. Ravenna fand ich grundsätzlich interessant, besonders durch ihre Rolle als Künstlerin und ihre Verbundenheit zu ihrer Familie. Gleichzeitig konnte ich manche ihrer Entscheidungen und Reaktionen nicht wirklich nachvollziehen. Saturnino hatte für mich ebenfalls interessante Ansätze, blieb mir aber viel zu sehr der typisch geheimnisvolle, düstere Love Interest. Die Beziehung zwischen den beiden konnte mich deshalb emotional nicht so richtig abholen. Mir fehlte an vielen Stellen die Entwicklung, durch die ich ihre Gefühle wirklich hätte nachempfinden können.
Positiv hervorheben möchte ich dagegen das historische Flair. Man merkt, dass sich Isabel Ibañez mit der Zeit und den historischen Hintergründen beschäftigt hat. Florenz und die Renaissance bilden eine spannende Kulisse, und gerade die Verbindung von Kunst, Religion, Macht und Magie fand ich echt interessant. Der Schreibstil ist außerdem atmosphärisch und bildhaft, was gut zu diesem Setting passt.
Insgesamt war Graceless Heart für mich leider kein Highlight, obwohl die Grundidee sehr vielversprechend war. Es gab einiges, das mir gefallen hat, aber ebenso Punkte, die meinen Lesefluss immer wieder gebremst haben und mich leider gar nicht abholen konnten.
Besonders die Kombination aus historischem Setting, Magie und Kunst könnte aber für viele Leser*innen genau das Richtige sein, wenn sie eher langsamere Geschichten mögen und viel Wert auf Atmosphäre und Worldbuilding legen. Für mich persönlich hat es am Ende leider nur für 2,5 oder 3 von 5 Sternen gereicht. Eine interessante Idee mit einer schönen Atmosphäre, die mich aber leider nicht durchgehend überzeugen konnte.
Im Mittelpunkt steht Ravenna, eine junge Bildhauerin, die ihre magischen Fähigkeiten geheim hält. Als ihr Bruder in Schwierigkeiten gerät, setzt sie ihre Gabe ein und gerät dadurch in die Hände der mächtigen Luni-Familie. Von da an wird sie immer tiefer in deren Geheimnisse und die politischen und magischen Machtspiele hineingezogen. Besonders die Verbindung von Kunst und Magie hat mir dabei gefallen. Dass Ravenna ihre Fähigkeiten vor allem über ihre Kunst auslebt, ist einmal etwas anderes und hebt die Geschichte ein Stück weit von typischer Romantasy ab.
Leider hat das Buch für mich sein Potenzial nicht ganz ausgeschöpft. Vor allem der Einstieg und große Teile der ersten Hälfte waren mir deutlich zu langsam. Es gibt viele Beschreibungen, Gespräche und Informationen über die verschiedenen Parteien und Hintergründe, während die eigentliche Handlung nur langsam vorankommt. Dadurch hatte ich zwischendurch das Gefühl, dass sich die Geschichte etwas im Kreis dreht. Gerade bei fast 700 Seiten hätte ich mir an einigen Stellen mehr Tempo gewünscht.
Auch mit den Figuren bin ich nicht vollständig warm geworden. Ravenna fand ich grundsätzlich interessant, besonders durch ihre Rolle als Künstlerin und ihre Verbundenheit zu ihrer Familie. Gleichzeitig konnte ich manche ihrer Entscheidungen und Reaktionen nicht wirklich nachvollziehen. Saturnino hatte für mich ebenfalls interessante Ansätze, blieb mir aber viel zu sehr der typisch geheimnisvolle, düstere Love Interest. Die Beziehung zwischen den beiden konnte mich deshalb emotional nicht so richtig abholen. Mir fehlte an vielen Stellen die Entwicklung, durch die ich ihre Gefühle wirklich hätte nachempfinden können.
Positiv hervorheben möchte ich dagegen das historische Flair. Man merkt, dass sich Isabel Ibañez mit der Zeit und den historischen Hintergründen beschäftigt hat. Florenz und die Renaissance bilden eine spannende Kulisse, und gerade die Verbindung von Kunst, Religion, Macht und Magie fand ich echt interessant. Der Schreibstil ist außerdem atmosphärisch und bildhaft, was gut zu diesem Setting passt.
Insgesamt war Graceless Heart für mich leider kein Highlight, obwohl die Grundidee sehr vielversprechend war. Es gab einiges, das mir gefallen hat, aber ebenso Punkte, die meinen Lesefluss immer wieder gebremst haben und mich leider gar nicht abholen konnten.
Besonders die Kombination aus historischem Setting, Magie und Kunst könnte aber für viele Leser*innen genau das Richtige sein, wenn sie eher langsamere Geschichten mögen und viel Wert auf Atmosphäre und Worldbuilding legen. Für mich persönlich hat es am Ende leider nur für 2,5 oder 3 von 5 Sternen gereicht. Eine interessante Idee mit einer schönen Atmosphäre, die mich aber leider nicht durchgehend überzeugen konnte.