Wenn das Wasser steigt und alte Schuld zurückkehrt

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s_ophia Avatar

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Der Einstieg verspricht direkt Hochspannung: Ein Stausee wird abgelassen, und was zum Vorschein kommt, ist mehr als nur alter Schlamm – ein menschliches Skelett bringt einen lange verdrängten Fall zurück ans Licht. Genau diese Verbindung aus Naturgewalt und Vergangenheit macht neugierig und sorgt sofort für eine dichte, düstere Atmosphäre.

Besonders reizvoll finde ich das Grenzgebiet-Setting, das schon in den vorherigen Bänden der Reihe eine wichtige Rolle spielt. Es wirkt rau, abgeschieden und perfekt für Geheimnisse, die über Jahre verborgen bleiben konnten. Die Ermittler stehen vor der Herausforderung, nicht nur einen alten Tod aufzuklären, sondern auch die Verbindungen in einer Region, in der jeder jeden kennt.

Der Ton der Leseprobe ist ruhig, aber spannungsgeladen, mit viel Fokus auf Atmosphäre und Ermittlungsarbeit. Ich bin gespannt, wie sich der Fall entwickelt und welche Geschichten das trockengelegte Gebiet noch preisgibt. Wenn das Buch die Stimmung hält, könnte es ein klassischer, sehr intensiver Krimi mit starkem Setting werden.