Düster, komplex und sehr spannend
Buchmeinung zu Anna Schneider – »Ihr Grab in den Fluten«
»Ihr Grab in den Fluten« ist ein Kriminalroman von Anna Schneider, der 2026 bei Fischer erschienen ist. Dies ist der sechste Band der Grenzfall-Reihe um Oberkommissarin Alexa Jahn und Chefinspektor Bernhard Krammer.
Zum Autor:
Schon als Kind liebte Anna Schneider Geschichten und lauschte im Wirtshaus ihrer Großmutter den Erzählungen der Gäste. Für ihre Thriller lässt sie sich gern im Alltag inspirieren. So auch für die »Grenzfall«-Serie: Eine Zeitungsmeldung über einen vermissten Wanderer in Lenggries im Tölzer Land brachte sie auf die Idee.
Anna Schneider lebt mit ihrer Familie in der Nähe von München.
Zum Inhalt:
Der Karwendel wird von einer Flutkatastrophe heimgesucht. Zudem entdecken Helfer einen Ermordeten in einer Schlucht. Auf österreichischer Seite wird eine Gruppe junger Erwachsener vermisst. Jahn und Krammer ermitteln.
Meine Meinung:
Das Buchcover passt erneut sehr gut zu den Vorgängern und hat mir ausgezeichnet gefallen.
Diesmal liegt der Fokus neben den Ermittlungen auf den Belastungen der Einsatz- und Rettungskräfte bei einer Naturkatastrophe. Alexa Jahn und ihr Kollege Huber leiten das Organisationszentrum, nehmen eingehende Meldungen auf, müssen diese priorisieren und die Arbeit der Rettungskräfte koordinieren. Nahezu alle Beteiligten müssen dabei über ihre Belastungsgrenze gehen.
Wie gewohnt gibt es eine Reihe von Handlungssträngen, die parallel ablaufen. Meist wird die Geschichte aus der Sicht eines Ermittlers erzählt, aber auch Passagen aus Opfer- und Tätersicht oder anderer Beteiligter werden eingestreut. Ob ein Zusammenhang zwischen den einzelnen Strängen besteht und welcher Art dieser ist, ist für Ermittler und Leser schwer zu erkennen. Während die Ereignisse in Österreich eher weniger spektakulär wirken, geht es in Deutschland sehr heftig zur Sache. Krammer, den Überprüfungen über die Grenze geführt haben, unterstützt Alexa Jahn bei ihrer Arbeit. Es gibt etliche überraschende Wendungen und die Spannung und das Grauen nimmt permanent zu. Gefallen hat mir insbesondere, dass nicht alle Stränge zu einem Fall gehören.
Jahn und Krammer sind mit Ecken und Kanten gezeichnet und ihr Leben hat bei ihnen merkliche Spuren hinterlassen. Huber und Szabo sind etwas weniger intensiv gestaltet, bleiben aber interessante Figuren. Die Vater-Tochter-Beziehung zwischen Jahn und Krammer erlebt eine Annäherung und als Leser fallen mir die Ähnlichkeiten der Beiden auf. Sie entwickeln sich weiter und bringen neue Aspekte in die Handlung. Der Schreibstil der Autorin ist fesselnd und hat mich jederzeit mitgenommen. Die Spannung steigt zum Ende hin und entlädt sich in einem fulminanten Showdown. Der Titel ist beste Krimiunterhaltung, auch wenn es extrem düster zugeht und die Handlung voller Gewalt steckt.
Fazit:
Dieser Kriminalroman überzeugt durch Spannung, Emotionen, Figurenzeichnung und eine komplexe Handlung. Deshalb bewerte ich den Titel mit fünf von fünf Sternen (90 von 100 Punkten) und empfehle diesen Band wie die ganze Serie gerne weiter.
»Ihr Grab in den Fluten« ist ein Kriminalroman von Anna Schneider, der 2026 bei Fischer erschienen ist. Dies ist der sechste Band der Grenzfall-Reihe um Oberkommissarin Alexa Jahn und Chefinspektor Bernhard Krammer.
Zum Autor:
Schon als Kind liebte Anna Schneider Geschichten und lauschte im Wirtshaus ihrer Großmutter den Erzählungen der Gäste. Für ihre Thriller lässt sie sich gern im Alltag inspirieren. So auch für die »Grenzfall«-Serie: Eine Zeitungsmeldung über einen vermissten Wanderer in Lenggries im Tölzer Land brachte sie auf die Idee.
Anna Schneider lebt mit ihrer Familie in der Nähe von München.
Zum Inhalt:
Der Karwendel wird von einer Flutkatastrophe heimgesucht. Zudem entdecken Helfer einen Ermordeten in einer Schlucht. Auf österreichischer Seite wird eine Gruppe junger Erwachsener vermisst. Jahn und Krammer ermitteln.
Meine Meinung:
Das Buchcover passt erneut sehr gut zu den Vorgängern und hat mir ausgezeichnet gefallen.
Diesmal liegt der Fokus neben den Ermittlungen auf den Belastungen der Einsatz- und Rettungskräfte bei einer Naturkatastrophe. Alexa Jahn und ihr Kollege Huber leiten das Organisationszentrum, nehmen eingehende Meldungen auf, müssen diese priorisieren und die Arbeit der Rettungskräfte koordinieren. Nahezu alle Beteiligten müssen dabei über ihre Belastungsgrenze gehen.
Wie gewohnt gibt es eine Reihe von Handlungssträngen, die parallel ablaufen. Meist wird die Geschichte aus der Sicht eines Ermittlers erzählt, aber auch Passagen aus Opfer- und Tätersicht oder anderer Beteiligter werden eingestreut. Ob ein Zusammenhang zwischen den einzelnen Strängen besteht und welcher Art dieser ist, ist für Ermittler und Leser schwer zu erkennen. Während die Ereignisse in Österreich eher weniger spektakulär wirken, geht es in Deutschland sehr heftig zur Sache. Krammer, den Überprüfungen über die Grenze geführt haben, unterstützt Alexa Jahn bei ihrer Arbeit. Es gibt etliche überraschende Wendungen und die Spannung und das Grauen nimmt permanent zu. Gefallen hat mir insbesondere, dass nicht alle Stränge zu einem Fall gehören.
Jahn und Krammer sind mit Ecken und Kanten gezeichnet und ihr Leben hat bei ihnen merkliche Spuren hinterlassen. Huber und Szabo sind etwas weniger intensiv gestaltet, bleiben aber interessante Figuren. Die Vater-Tochter-Beziehung zwischen Jahn und Krammer erlebt eine Annäherung und als Leser fallen mir die Ähnlichkeiten der Beiden auf. Sie entwickeln sich weiter und bringen neue Aspekte in die Handlung. Der Schreibstil der Autorin ist fesselnd und hat mich jederzeit mitgenommen. Die Spannung steigt zum Ende hin und entlädt sich in einem fulminanten Showdown. Der Titel ist beste Krimiunterhaltung, auch wenn es extrem düster zugeht und die Handlung voller Gewalt steckt.
Fazit:
Dieser Kriminalroman überzeugt durch Spannung, Emotionen, Figurenzeichnung und eine komplexe Handlung. Deshalb bewerte ich den Titel mit fünf von fünf Sternen (90 von 100 Punkten) und empfehle diesen Band wie die ganze Serie gerne weiter.