komplexer Krimi mit einem bedrohlichen Szenario
Ein heftiges Unwetter sucht die Grenzregion Karwendel heim, so dass Oberkommissarin Alexa Jahn und ihre Kollegen gar nicht mehr wissen, wo ihnen der Kopf steht. Gewaltige Wassermassen überschwemmen alles, reißen Menschen und ihr Hab und Gut mit sich. Die Liste der Vermissten wird immer länger und den Rettungskräften ist längst klar, dass sie nicht alle werden retten können. Als Alexa in einer kleinen Ruhepause des Sturms einen Toten in einer Schlucht entdeckt, muss sie feststellen, dass dieser nicht Opfer des Unwetters geworden war, sondern ermordet wurde. Sollte der Sturm dieses Verbrechen verstuschen?
Währenddessen geht es bei Chefinspektor Bernhard Krammer in Österreich ebenfalls stürmisch zu: Eine Gruppe Jugendlicher wird vermisst und einer von ihnen könnte extrem gefährlich sein.
Wer wird diese Naturkatastrophe überleben und was werden die Fluten alles ans Tageslicht spülen?
Ich lese seit knapp 1½ Jahrzehnten alles, was Anna Schneider schreibt, bin großer Fan ihrer Grenzfall-Reihe und um es vorweg zu nehmen: Die Autorin hat wieder abgeliefert!
Wer die Romane aus dieser Reihe kennt, der weiß bereits, dass sie durchaus komplex sein können, da Schneider sich verschiedener Perspektiven bedient und hin und wieder zwischen den Zeiten springt. Auch hier haben wir Kapitel aus den Perspektiven von Alexa, von Krammer, von einem Unbekannten, von der Gruppe Teenager sowie Briefe aus der Vergangenheit. Aber alles spielt gekonnt zusammen und die Autorin verliert ihre Leser nicht, da ihr roter Faden durchgehend spürbar ist.
Mir hat es sehr gefallen, dass Schneider nicht auf „Body-Count“ setzt (so schnell und so viele Leichen wie möglich einbauen), sondern auf die bedrückende Atmosphäre in diesem Szenario. Es fühlt sich an, als wäre man mittendrin. Diese Wassermassen, der gnadenlose Sturm, die Evakuierung, die Erschöpfung, Kampfbereitschaft aber manchmal auch Hilflosigkeit der zahlreichen Rettungskräfte, und diese Beklemmung, wenn man selbst abgeschnitten ist und das Wetter einem droht alles zu nehmen. Dadurch entwickelte sich ein regelrechter Sog, der einen nicht mehr loslässt und es ist schockierend, was während dieser Naturkatastrophe alles ans Licht kommt.
𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭: Bei dieser Reihe weiß man schon vor der ersten Seite, dass man mit dem Kauf nichts falsch gemacht hat. Schneider bietet einen komplexen Kriminalroman mit Sog-Wirkung, einer bedrohlichen Atmosphäre und reichlich menschlichen Abgründen. Beste Unterhaltung und ich bin sehr happy, dass es Anfang 2027 weitergehen wird.
Währenddessen geht es bei Chefinspektor Bernhard Krammer in Österreich ebenfalls stürmisch zu: Eine Gruppe Jugendlicher wird vermisst und einer von ihnen könnte extrem gefährlich sein.
Wer wird diese Naturkatastrophe überleben und was werden die Fluten alles ans Tageslicht spülen?
Ich lese seit knapp 1½ Jahrzehnten alles, was Anna Schneider schreibt, bin großer Fan ihrer Grenzfall-Reihe und um es vorweg zu nehmen: Die Autorin hat wieder abgeliefert!
Wer die Romane aus dieser Reihe kennt, der weiß bereits, dass sie durchaus komplex sein können, da Schneider sich verschiedener Perspektiven bedient und hin und wieder zwischen den Zeiten springt. Auch hier haben wir Kapitel aus den Perspektiven von Alexa, von Krammer, von einem Unbekannten, von der Gruppe Teenager sowie Briefe aus der Vergangenheit. Aber alles spielt gekonnt zusammen und die Autorin verliert ihre Leser nicht, da ihr roter Faden durchgehend spürbar ist.
Mir hat es sehr gefallen, dass Schneider nicht auf „Body-Count“ setzt (so schnell und so viele Leichen wie möglich einbauen), sondern auf die bedrückende Atmosphäre in diesem Szenario. Es fühlt sich an, als wäre man mittendrin. Diese Wassermassen, der gnadenlose Sturm, die Evakuierung, die Erschöpfung, Kampfbereitschaft aber manchmal auch Hilflosigkeit der zahlreichen Rettungskräfte, und diese Beklemmung, wenn man selbst abgeschnitten ist und das Wetter einem droht alles zu nehmen. Dadurch entwickelte sich ein regelrechter Sog, der einen nicht mehr loslässt und es ist schockierend, was während dieser Naturkatastrophe alles ans Licht kommt.
𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭: Bei dieser Reihe weiß man schon vor der ersten Seite, dass man mit dem Kauf nichts falsch gemacht hat. Schneider bietet einen komplexen Kriminalroman mit Sog-Wirkung, einer bedrohlichen Atmosphäre und reichlich menschlichen Abgründen. Beste Unterhaltung und ich bin sehr happy, dass es Anfang 2027 weitergehen wird.