Sehr dicht, intensiv und abgründig

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habbo Avatar

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Sehr dicht, sehr intensiv, abgründig
Eine Geschichte in einer Geschichte, neben einer Geschichte, die einer Geschichte zugrunde liegt. So kann man diese Lektüre wohl treffend beschreiben. Vordergründig mit der Koordination von Katastropheneinsätzen mehr als ausgelastet, denn die Region Karwendel wird von verheerenden Unwettern heimgesucht, der Flutkatastrophe im Ahrtal nicht unähnlich, werden Alexa Jahn, Florian Huber und Bernhard Krammer neben zahlreichen Vermisstenfällen auch mit einem Toten, der ermordet wurde, und einer offenbar in falsche Gesellschaft geratenen, ohnehin traumatisierten Frau, die sich in Lebensgefahr zu befinden scheint, konfrontiert. Und dann auch noch die Geschehnisse um eine Gruppe junger Leute, die ebenfalls vom Unwetter überrascht wurde und in einer abgelegenen Hütte komplett von der Umwelt abgeschnitten ausharrt, wobei sich tiefe Abgründe auftun. Dazwischen immer wieder Briefe einer Mutter an ihre Tochter. Nach und nach wird dabei Schreckliches enthüllt. Sehr dicht gepackt, diese Geschichte, sehr intensiv die Situation der an ihre Belastungsgrenzen stoßenden Rettungskräfte und die unvorstellbare Gewalt der Natur beschreibend. Die Spannung hoch gehalten, dicht am Pageturner. Und immer wieder neue Aspekte und Abgründe. Am Schluss stößt man aus: Was für eine Geschichte.