Spannend und grenzübergreifend
„Grenzfall – Ihr Grab in den Fluten“* ist die Fortsetzung des deutsch-österreichische Ermittlerteams – und ist eine gelungene Fortsetzung, die aber auch isoliert und unabhängig der Reihe sehr gut gelesen werden kann.
Der Roman beginnt in dramatischem Umfeld: Durch sintflutartige Regenfälle sind Flüsse in der Grenzregion von Bayern und Tirol über die Ufer getreten, zahlreiche Menschen gelten als vermisst und die Retter sind im Dauereinsatz. Gerade als sich die Lage zuspitzt, wird in einer abgelegenen Schlucht die Leiche eines Mannes gefunden – und es wird schnell klar, dass er nicht durch die Fluten ums Leben kam, sondern ermordet wurde.
Vom ersten Kapitel an spürt man, wie geschickt SchneiderSpannung, Wetterextreme und ein komplexes Ermittlungsnetz zu einer spannenden Geschichte verarbeitet. Die Unwetterlage dient nicht nur als Kulisse, sondern verstärkt die Gefahr und bringt das Team rund um Oberkommissarin Alexa Jahn mehrfach an seine Grenzen. Es gibt somit mehrere Handlungsstränge: die Herausforderungen der Rettungsarbeit, verschiedene Vermisstenfälle und die Frage, wie ein Verbrechen inmitten des Chaos verborgen bleiben konnte. Gleichzeitig wird die langjährige Hintergrundgeschichte der Ermittler, ihre Zusammenarbeit und auch familiäre Beziehungen weitergeführt – ohne dass man zwingend alle früheren Bände kennen müsste.
Besonders beeindruckend fand ich, wie realistisch und glaubwürdig die Situation rund um die Flutkatastrophe dargestellt wird.
Die Charaktere sind wieder gut ausgearbeitet: Alexa Jahn ermittelt entschlossen, aber nicht unfehlbar, während Chefinspektor Bernhard Krammer trotz persönlicher Herausforderungen immer wieder entscheidende Impulse gibt. Die Erzählung bleibt für mich immerlebendig und abwechslungsreich.
Schneider schreibt klar, ruhig und doch sehr eindringlich. Die Kapitel sind so aufgebaut, dass sie das Tempo hochhalten, ohne künstlich zu wirken.
Für mich ein rundum gelungener Krimi.
Der Roman beginnt in dramatischem Umfeld: Durch sintflutartige Regenfälle sind Flüsse in der Grenzregion von Bayern und Tirol über die Ufer getreten, zahlreiche Menschen gelten als vermisst und die Retter sind im Dauereinsatz. Gerade als sich die Lage zuspitzt, wird in einer abgelegenen Schlucht die Leiche eines Mannes gefunden – und es wird schnell klar, dass er nicht durch die Fluten ums Leben kam, sondern ermordet wurde.
Vom ersten Kapitel an spürt man, wie geschickt SchneiderSpannung, Wetterextreme und ein komplexes Ermittlungsnetz zu einer spannenden Geschichte verarbeitet. Die Unwetterlage dient nicht nur als Kulisse, sondern verstärkt die Gefahr und bringt das Team rund um Oberkommissarin Alexa Jahn mehrfach an seine Grenzen. Es gibt somit mehrere Handlungsstränge: die Herausforderungen der Rettungsarbeit, verschiedene Vermisstenfälle und die Frage, wie ein Verbrechen inmitten des Chaos verborgen bleiben konnte. Gleichzeitig wird die langjährige Hintergrundgeschichte der Ermittler, ihre Zusammenarbeit und auch familiäre Beziehungen weitergeführt – ohne dass man zwingend alle früheren Bände kennen müsste.
Besonders beeindruckend fand ich, wie realistisch und glaubwürdig die Situation rund um die Flutkatastrophe dargestellt wird.
Die Charaktere sind wieder gut ausgearbeitet: Alexa Jahn ermittelt entschlossen, aber nicht unfehlbar, während Chefinspektor Bernhard Krammer trotz persönlicher Herausforderungen immer wieder entscheidende Impulse gibt. Die Erzählung bleibt für mich immerlebendig und abwechslungsreich.
Schneider schreibt klar, ruhig und doch sehr eindringlich. Die Kapitel sind so aufgebaut, dass sie das Tempo hochhalten, ohne künstlich zu wirken.
Für mich ein rundum gelungener Krimi.